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Spanischer Forscher sucht Austausch

Stadtmitte Spanischer Forscher sucht Austausch

Teilnehmer des Wettbewerbs „Green Talents“ besuchen Spitzeneinrichtungen in deutschen Universitäten

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Professor Udo Kragl (l.) im fachlichen Austausch mit dem spanischen Nachwuchswissenschaftler Jesús Esteban Serrano.

Quelle: Universität Rostock

Stadtmitte. Einen exklusiven Einblick in die Nachhaltigkeitsforschung deutscher Universitäten hat sich der spanische Nachwuchswissenschaftler Jesús Esteban Serrano in Rostock geholt. Der Spanier war Gast beim Leiter des Lehrstuhls für Technische Chemie der Universität Rostock, Professor Udo Kragl, zugleich Prorektor für Forschung und Forschungsausbildung der Universität.

Jesús Esteban Serrano ist einer von 20 Teilnehmern des Wettbewerbs „Green Talents“, den das Bundesforschungsministerium zum achten Mal für international erfolgreiche Nachwuchswissenschaftler organisiert hat. Die jungen Forscher, die mit ihren Ideen den Planeten „etwas grüner machen“ wollen, durften sich in deutschen Forschungseinrichtungen umsehen. Serrano hatte sich als Wunschgesprächspartner Udo Kragl ausgesucht. „Es war ein sehr angenehmes Gespräch mit einem begeisterungsfähigen Nachwuchswissenschaflter, der neben Englisch auch gut Deutsch spricht“, lobt Kragl.

Die Fachkenntnis der Rostocker Chemiker liegt auf dem Gebiet der ionischen Flüssigkeiten. Die wissenschaftliche Neugier des Spaniers lag vor allem darin, wie sich eutektische Lösungsmittel im Vergleich zu den ionischen Flüssigkeiten verhalten. Kragl ist auch Experte auf dem Gebiet der ionischen Flüssigkeiten. „Da konnten wir dem sehr interessierten Gast viel berichten“, sagt der Profossor.

In diesem Jahr steht der Wettbewerb „Green Talents“ ganz im Zeichen der Meere und Ozeane. Der Klimawandel und die Verschmutzung durch Plastikmüll haben einen großen Einfluss auf das Ökosystem der Meere und Ozeane und können sie langfristig aus der Balance bringen. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, bedarf es internationaler Forschungskooperationen und der guten Ideen kluger Köpfe.

Eine hochrangige deutsche Expertenjury hat deshalb auf Grundlage der wissenschaftlichen Exzellenz und dem Innovationspotenzial der Bewerber jährlich die „Green Talents“ aus einer Vielzahl von Kandidaten ausgesucht. Der Wettbewerb richtet sich an ein breites Spektrum von Wissenschaftsdisziplinen und lädt junge Nachwuchswissenschaftler zu einem Wissenschaftsforum nach Deutschland ein.

OZ

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