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Sparzwang: Aus für Theater im Stadthafen ist besiegelt

Rostock Sparzwang: Aus für Theater im Stadthafen ist besiegelt

Das Rostocker Volkstheater opfert eine Spielstätte, um so rund 270 000 Euro zu sparen. Außerdem werden 11 Stellen nicht wiederbesetzt.

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Das Theater am Rostocker Stadthafen soll geschlossen werden. So will das Volkstheater sparen.

Quelle: Ove Arscholl

Rostock. Um das 500 000-Euro-Loch im Etat für 2014 schließen zu können, opfert das Rostocker Volkstheater die Spielstätte im Stadthafen. „Wir bereiten die Kündigung des Mietvertrags zum Jahresende vor“, bestätigt Theater-Geschäftsführer Stefan Rosinski. Rund 270 000 Euro sollen so gespart werden, dazu werden elf Stellen nicht wiederbesetzt. Auch der Gästeetat muss nochmal gekürzt werden – „wobei da jeder weitere Euro heikel ist, irgendwann sind wir nicht mehr spielbereit", warnt Rosinski.

Die Bürgerschaft hatte eine weitere Finanzspritze aus städtischen Mitteln vor zwei Wochen abgelehnt. Ob die Stadt mit der jetzigen Variante wirklich spart, ist allerdings fraglich. Vermieter der Immobilie im Stadthafen ist der Kommunale Eigenbetrieb KOE, der auch noch Leasingkosten für das Gebäude zahlen muss. „Das ist linke Tasche – rechte Tasche", gibt Eva-Maria Kröger zu bedenken, deren Fraktion die Linke vor zwei Wochen in der Bürgerschaft dafür geworben hatte, die 500 000 Euro mit städtischen Mitteln auszugleichen.

OZ

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Die Tage des Theaters im Stadthafen sind gezählt: Aus Spargründen schlie�t das Volkstheater die Bühne Ende des Jahres.

Um das 500 000-Euro-Loch im Etat zu stopfen, soll die Bühne im Stadthafen zum Jahresende schließen. Die Mietkosten fehlen dann beim Kommunalen Eigenbetrieb.

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