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19:0 gegen Leipzig – Nasenbären bleiben in der Erfolgsspur

19:0 gegen Leipzig – Nasenbären bleiben in der Erfolgsspur

Rostock. Die neu formierten Rostocker Nasenbären finden immer besser zusammen.

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Tom Kutschera (l.) klärt den Ball vor Torhüter Marco Sonnenberg und dem gegnerischen Stürmer aus der Gefahrenzone. Fotos (2): Tommy Bastian

Rostock. Die neu formierten Rostocker Nasenbären finden immer besser zusammen. Im Heimspiel am Sonnabend fegten die Ostseestädter den Tabellenvorletzten Pleiszegeier Leipzig mit 19:0 (9:0, 3:0, 7:0) aus der Wiro-Sporthalle im Bertha-von-Suttner-Ring in Rostock-Toitenwinkel. Es war der vierte Sieg in Folge für das verjüngte Team um Spielertrainer Christian Ciupka. So kann’s weitergehen!

 

OZ-Bild

Tom Kutschera (16)

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„Es ist schwierig, gegen eine derart dezimierte Mannschaft, 60 Minuten Vollgas zu geben. Aber das ist uns ganz gut gelungen“, lobte Ciupka seine Mannschaft. Die Leipziger waren mit lediglich sieben Aktiven angereist. Der zweite Torwart agierte sogar als Feldspieler. Sie waren hoffnungslos überfordert gegen die selbstbewussten Rostocker, die ihren personellen Umbruch vorantreiben.

Die erste Reihe mit Ciupka, Robert Eichelbaum, Jürgen Brümmer und Florian Stockel bildeten zwar recht erfahrene Leute. Doch im zweiten und dritten Block agierten junge Nasenbären- Talente neben den Oldies Jörn Rydin und Thomas Laatz. Besonders auf sich aufmerksam machten Stürmer Ole Gau (17) als dreifacher Torschütze und Verteidiger Tom Kutschera, der hinten nichts anbrennen ließ und vorne sogar einmal erfolgreich war. Die Belohnung: Der 16-Jährige wurde zum Spieler des Tages auf Rostocker Seite gewählt.

„Einige junge Spieler entwickeln sich gut. Andere merken vielleicht, dass der Spielbetrieb in der ersten Mannschaft doch nicht das Richtige für sie ist“, konstatierte Ciupka. Weite Fahrten zu den Auswärtsspielen und robuste Gegner gehören in der Regionalliga Ost dazu. Ciupka hofft, dass seine Schützlinge den Biss entwickeln, der notwendig ist, um sich im Männerbereich durchzusetzen. „Ich selbst will manchmal zu viel, muss etwas geduldiger werden“ gesteht der 35-Jährige.

Dass sich das gemeinsame Training auszahlt, zeigten die Rostocker vor allem im ersten Drittel, als sie vor rund 70 Zuschauern eine 9:0-Führung rausschossen. Im zweiten und dritten Abschnitt ließen es die Gastgeber dann ruhiger angehen, waren aber jederzeit spielbestimmend. „Unser Zusammenspiel ist strukturierter als in den vergangenen Jahren, als viele Spieler nur zu den Wettkämpfen anreisten“, verdeutlicht Ciupka.

In der Tabelle verbesserten sich die Nasenbären (jetzt 18 Punkte) vorbei am spielfreien Eissport- und Schlittschuh-Club Berlin auf den zweiten Platz, der zur Teilnahme an den Play-offs um die Meisterschaft berechtigt. Spitzenreiter bleiben die Powerkrauts Berlin (24). Ihr nächstes Heimspiel bestreiten die Rostocker bereits am kommenden Sonntag. Dann soll gegen Tabellenschlusslicht Bravehearts Berlin die Erfolgsserie ausgebaut werden.

Rostocker Nasenbären: Sonnenberg – Ciupka 4 Tore, Eichelbaum, Rydin 1, Kutschera 1, L. Richter 1, Laatz – Brümmer 4, Stockel 2, Gau 3, S. Richter 2, Gruhlke 1, Pizzini.

tb

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