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3:2 – Warnemünderinnen sind in 3. Liga angekommen

3:2 – Warnemünderinnen sind in 3. Liga angekommen

Drittliga-Aufsteiger gewinnt sein Heim- spiel gegen Eims- büttel in fünf Sätzen. Kathrin Kraeft wird Spielerin des Tages.

Rostock. Kathrin Kraeft ist überglücklich. Im dritten Anlauf hat’s geklappt – endlich! Die Drittliga- Volleyballerinnen des SV Warnemünde haben am Sonnabend ihren ersten Saisonsieg gefeiert. In einem spannenden Schlagabtausch in der heimischen OspaArena rangen die Ostseestädterinnen den Eimsbütteler TV aus Hamburg 3:2 (17:25, 25:18, 19:25, 25:15, 15:12) nieder.

 

OZ-Bild

Zuspielerin Kathrin Kraeft (Nr. 7, hier in einer früheren Partie) führte die Damen des SV Warnemünde zum ersten Saisonsieg in der 3. Liga Nord.

Quelle: Ronny Susa/oz-Archiv

Unser

erster Sieg in der dritten Liga.

Das macht Lust auf mehr.“Kathrin Kraeft (33) vom SV Warnemünde

Kraeft wurde im Anschluss zur wertvollsten Spielerin der Partie, kurz MVP genannt, auf Warnemünder Seite gewählt. Die 33-Jährige gab das Lob allerdings zurück. „Das war eine tolle Mannschaftsleistung!“, betonte die Zuspielerin, die seit zwei Jahren zur Mannschaft gehört.

Sie bereitete viele Angriffsschläge des SVW mit präzisen Pässen auf ihre Mitspielerinnen super vor. „Unser hartes Training hat sich bezahlt gemacht. Der Lohn ist unser erster Sieg in der 3. Liga.

Das macht Lust auf mehr“, freute sich Kraeft und warf den Blick bereits auf die nächste Begegnung. Am kommenden Sonntag geht’s zu Tabellen-Schlusslicht VSV Grün- Weiß Erkner nach Brandenburg.

Erkner ist eine Kleinstadt und liegt südöstlich von Berlin. Dort sollen der erste Auswärtssieg und die nächsten Punkte für das Ziel Klassenerhalt eingefahren werden.

Warnemünde-Trainer Matthäus Kuna gibt sich zuversichtlich. „Auch wenn gegen Eimsbüttel noch nicht alles hundertprozentig gestimmt hat, sind wir endlich in der dritten Liga angekommen“, atmet der 34-Jährige auf. „Nun heißt es, weiter fleißig zu trainieren und auf die tolle Leistung aufzubauen“, sagt der gebürtige Ueckermünder, der seit 15 Jahren in Rostock lebt.

Die Warnemünderinnen können viel Selbstvertrauen aus dem Fünf- Satz-Sieg gegen Eimsbüttel mitnehmen. Immerhin waren die Gäste bis dahin noch ungeschlagen, hatten zweimal gewonnen.

Der SVW steigerte sich gegenüber den vorangegangenen Spielen besonders in der Annahme. Trotzdem ging der erste Durchgang verloren. Den zweiten Satz dominierte der Kuna-Sechser dank starker Aufschlagserien von Wencke Valerius und glich zum 1:1 aus. Die Abschnitte drei und vier waren ein Spiegelbild der ersten beiden Sätze: Zunächst legten die Hamburgerinnen vor zum 2:1, dann zog Warnemünde nach (2:2). Es ging über die volle Distanz von fünf Durchgängen.

Im Entscheidungssatz ging der SVW mit 9:4 in Führung. Die Gäste verkürzten zwar auf 7:9, aber nach einer Auszeit von Coach Matthäus Kuna spielten die Warnemünderinnen wieder konzentrierter. Sie entschärften durch gute Blockarbeit die gegnerischen Angriffe, waren selbst erfolgreich und gewannen den Abschnit 15:12. Der Rest waren grenzenlose Freude und Erleichterung.

SV Warnemünde: Kraeft, Müchler, Müller, Jahnke, Kords, Ostwald, Schnittger, Schumann, Valerius, Adam, von Wiedebach, Gallas

  Im Anschluss unterlag die zweite Frauen-Mannschaft des SV Warnemünde im Regionalliga- Heimspiel gegen den Lübecker TS trotz kämpferischer Leistung 1:3 (22:25, 25:18, 14:25, 23:25). Es war die erste Niederlage im zweiten Saisonspiel für das Team von Trainer Udo Fidorra.

3. Liga Nord, Frauen

SV Warnemünde – Eimsbütteler TV 3:2

SC Potsdam II – SG Rot. Prenzlauer Berg 0:3

VSV H. Oranienburg – VCO Berlin II 3:1

VG WiWa Hamburg – BBSC Berlin 0:3

SC Alstertal-Langenh. – Kieler TV 3:2

VCO Berlin II – VSV Grün-Weiß Erkner 3:2

1. VSV H. Oranienburg 4 12:1 12
2. BBSC Berlin 3 9:2 9
3. SC Alstertal-Langenh. 3 9:4 7
4. SC Potsdam II 4 7:6 6
5. SG R. Prenzlauer Berg 4 6:7 6
6. VG WiWa Hamburg 4 7:9 5
7. Eimsbütteler TV 3 7:7 5
8. VCO Berlin II 4 6:11 2
9. SV Warnemünde 3 3:8 2
10. Kieler TV 3 4:9 2
11. VSV G-W Erkner 3 3:9 1

Tommy Bastian

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