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70:0 – Rekordsieg für die Rostock Griffins

Rostock 70:0 – Rekordsieg für die Rostock Griffins

American Footballer lassen Berlin Rebels II keine Chance / Nächste Woche kann Titel perfekt gemacht werden

Rostock. Den höchsten Sieg der Vereinsgeschichte feierten am Sonnabend die Rostock Griffins im Sportpark Warnemünde. Beim 70:0 (49:0)-Heimerfolg über die Berlin Rebels II kontrollierte der Spitzenreiter der American-Football-Regionalliga Ost (3. Liga) die Begegnung von Anfang an und meldete sich damit eindrucksvoll aus der fünfwöchigen Sommerpause zurück.

 

OZ-Bild

Erzielte vier Touchdowns: Flügelläufer Cortez Barber.

Quelle: René Warning

„Zwar haben wir früh deutlich geführt, aber wir haben etwas Zeit gebraucht, um richtig ins Spiel zu kommen. Danach waren wir sehr konzentriert und haben bis zum Schluss nicht nachgelassen“, lobte Trainer Christopher Kuhfeldt.

Schon früh brachte Cortez Barber nach zwei Zuspielen von Spielmacher Branden Cresap die Hausherren mit 14:0 in Führung. Die Greifen dominierten die arg dezimierte Erstliga-Vertretung der Rebels – nur 24 Spieler traten die Reise nach Rostock an – nach Belieben. Durch jeweils zwei weitere Touchdowns von Verteidiger Herbert Whitehurst und Teamkollege Henrik Glomm bauten die Griffins den Vorsprung auf 42:0 aus. Kurz vor der Pause trug Barber den Ball nach einem weiteren Pass zum 49:0 in die gegnerische Endzone.

Die zweite Hälfte nutzte Coach Kuhfeldt, um Akteuren aus der zweiten Reihe Spielpraxis zu geben. Die vielen Wechsel taten der Überlegenheit der Greifen keinen Abbruch. Die Rostocker erhöhten das Ergebnis weiterhin.

Der Erfolg über die Rebels war der 24. Sieg in Serie für die Griffins, denen der dritte Staffelsieg in Folge kaum noch zu nehmen ist. Ein Sieg aus zwei Spielen fehlt den Rostockern, um den Titel perfekt zu machen. Die erste Chance dazu haben die Ostseestädter am kommenden Sonnabend (16.00 Uhr) beim Verfolger aus Cottbus.

Defensiv-Ass Herbert Whitehurst fand dennoch warnende Worte. „Zwei Niederlagen könnten eine gute Saison zunichtemachen. Zudem wollen wir uns die Sicherheit für die Relegation erarbeiten.“ Sein Trainer sieht’s ähnlich. „Wir haben noch zwei schwere Spiele vor der Brust und müssen uns richtig ins Zeug legen“, fordert Christopher Kuhfeldt.

Oliver Behn

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