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Ärztlicher Direktor des KMG Klinikums betreut paralympisches Team in Rio

GÜSTROW Ärztlicher Direktor des KMG Klinikums betreut paralympisches Team in Rio

Dr. Rolf Kaiser, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I und Ärztlicher Direktor des KMG Klinikums Güstrow, ist zum Mannschaftsarzt des paralympischen Teams 2016 nominiert worden.

Güstrow. Dr. Rolf Kaiser, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin I und Ärztlicher Direktor des KMG Klinikums Güstrow, ist zum Mannschaftsarzt des paralympischen Teams 2016 nominiert worden.

 

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Ich freue mich auf die hervorragen- den Leistungen der Sportler in Rio und auf die authentische Freude, die wir im Behindertensport besonders nah erleben.“ Dr. Rolf Kaiser (53), Ärztlicher Direktor des KMG Klinikums Güstrow

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Der Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Sportmedizin engagiert sich bereits seit 25 Jahren für den Behinderten- und Rehabilitationssport. Er hat am Olympiastützpunkt Rhein-Neckar des Universitätsklinikums Heidelberg im Bereich Behindertensport geforscht. Seit zehn Jahren ist er neben seiner Tätigkeit am KMG Klinikum Güstrow Landessportarzt des Verbandes für Behinderten- und Rehabilitationssport (VBRS) in Mecklenburg-Vorpommern. In dieser Funktion betreut der 53-Jährige unter anderem die Ausbildung der Übungsleiter mit.

„Als Landessportarzt für den im VBRS organisierten Behinderten- und Rehabilitationssport in Mecklenburg-Vorpommern bin ich besonders stolz darauf, dass aus unserem Bundesland elf Athletinnen und Athleten an den Paralympics teilnehmen werden. 2012 waren es drei. Das ist ein großer Erfolg für unsere Arbeit in den letzten Jahren“, sagt Rolf Kaiser.

Insgesamt besteht das Ärzteteam für die 148 Athletinnen und Athleten, die für Deutschland in Rio antreten werden, aus neun Ärzten, so dass in der medizinischen Betreuung alle Fachrichtungen abgedeckt sind. Mit seiner Nominierung weist der KMG Internist Dr. Kaiser höchste fachliche Qualifikation nach. „Zurzeit läuft in Kienbaum der Vorbereitungslehrgang. Vom 12. bis zum 14. August erfolgt dann in Hannover die Einkleidung der Deutschen Paralympischen Mannschaft, die sich mit Funktionsteam und Athletinnen und Athleten aus insgesamt 242 Menschen zusammensetzt. Am 31. August werden wir dann nach Rio verabschiedet“, berichtet der Mediziner.

Im Olympischen Dorf in Rio gibt es eine Poliklinik, in der der KMG-Arzt und seine Kollegen auf die nötige medizinische Ausrüstung zurückgreifen können. Die Ärzte stellen einen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst auf und sind bei akuten Verletzungen und Dopingtests im Einsatz.

„Ich freue mich auf die hervorragenden Leistungen der Sportlerinnen und Sportler in Rio und auf die authentische Freude, die wir im Behindertensport besonders nah erleben“, so Kaiser. „Ich wünsche allen 148 nominierten Athletinnen und Athleten unserer Mannschaft viel Glück und Erfolg.“

OZ

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