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Alles-oder-nichts-Spiel für die Seawolves

Rostock Alles-oder-nichts-Spiel für die Seawolves

Die Basketballer kämpfen am Sonntag gegen Dresden um den Einzug ins Play-off-Viertelfinale / Verein reicht Lizenzunterlagen für ProA und ProB ein

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Wir spielen Basketball, um die Meister- schaft zu holen.“ Jens Hakanowitz (36), Sportlicher Leiter

Rostock. . Es geht um alles oder nichts für die Rostock Seawolves am Sonntag (19.30 Uhr) gegen die Dresden Titans. In der Stadthalle treffen die Seewölfe im dritten und entscheidenden Spiel im Play-off- Achtelfinale der 2. Basketball-Bundesliga ProB auf ihren sächsischen Kontrahenten. Nur mit einem Sieg dürfen sich die Seawolves auf mindestens zwei weitere Spiele — dann im Viertelfinale — freuen. Bei einer Niederlage ist die Saison für die Ostseestädter vorzeitig beendet. „Das wird eine schwere Aufgabe gegen Dresden. Es war bis hierhin eine sehr Intensive und hochklassige Serie“, betont Sebastian Wild, Trainer des Drittligisten.

OZ-Bild

Die Basketballer kämpfen am Sonntag gegen Dresden um den Einzug ins Play-off-Viertelfinale / Verein reicht Lizenzunterlagen für ProA und ProB ein

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Wie schwer ein Weiterkommen in die Runde der letzten acht ist, zeigte sich spätestens am vergangenen Ostersonntag. Nachdem die Ostseestädter das erste Spiel noch für sich entscheiden konnten (91:88), mussten sie sich im Rückspiel deutlich geschlagen geben (84:95), wurden im dritten Viertel von den Sachsen teilweise vorgeführt. „Die Titans sind sehr aggressiv und schnell in ihrem Umschaltspiel.

Das müssen wir am Sonntag besser kontrollieren. Dazu müssen bei unseren eigenen Wurfversuchen effizienter sein“, fordert Wild.

André Murillo, der an der Elbe mit zwölf Zählern und sieben Rebounds zu den besten Akteuren im Team gehörte, erwartet ebenfalls eine enge Partie. Um gegen die Dresdener zu bestehen, will der Angreifer vor allem in der Defensive besser agieren. „Wir haben unsere Lehren aus dem zweiten Spiel gezogen und wissen, was Dresden vorhat. Sie sind sehr offensivstark. Deswegen müssen wir deren schnelles Spiel unterbinden“, fordert der 24-jährige, der vor der Saison von den Hamburg Towers aus der höherklassigen ProA an die Warnow gewechselt war.

Ein Fingerzeig für die Mannschaft könnte auch das fristgerechte Einreichen der Lizenzunterlagen beim Ligaverband für die neue Saison sein. Sowohl für die aktuelle Liga ProB als auch für die höherklassige ProA wurden die Nachweise eingereicht. „Wir spielen ja Basketball, um eine Meisterschaft zu holen“, sagt Jens Hakanowitz, der seit dem 1. März als sportlicher Leiter der Seawolves fungiert. „Neben der sportlichen Qualifikation für die entsprechenden Ligen müssen wir unsere wirtschaftliche Leistungsfähigkeit bescheinigen. Das haben wir mit aller Sorgfalt getan“, unterstreicht der 36-Jährige.

Nachdem in der vergangenen Saison der EBC Rostock, der Stammverein der Seawolves, nur für die ProB gemeldet wurde, sichert sich der Verein für das bestmögliche Szenario, den Aufstieg in die zweite Liga, ab. „Mittelfristig ist es ohnehin unser Ziel, in die ProA aufzusteigen. Sollte das schon in diesem Jahr klappen, wollen wir vorbereitet sein“, betont Hakanowitz.

Doch zunächst müssen die Titanen aus Dresden bezwungen werden. Im Falle eines Sieges wartet im Viertelfinale der Hauptrundensieger der ProB-Südstaffel BG Karlsruhe, der sich in zwei Partien gegen Recklinghausen durchsetzte, auf die Rostocker.

Von René Warning

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