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Aufholjagd wird nicht belohnt

Rostock Aufholjagd wird nicht belohnt

Warnemünder Volleyballerinnen verpassen gegen VCO Berlin II Sensation und unterliegen im Tie-Break

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Jana Schumann (Nr. 10) setzt zum Angriffsschlag an. Am Ende reichte es für die Warnemünderinnen nicht zu einer Überraschung.

Quelle: Foto: Oliver Behn

Rostock. Die große Überraschung blieb in der Ospa-Arena aus. Die Enttäuschung war in den Gesichtern der Drittliga-Volleyballerinnen des SV Warnemünde nicht zu übersehen.

Denn trotz einer grandiosen Aufholjagd reichte es nicht zu einem Sieg. Gegen die favorisierten Gäste vom VCO Berlin II unterlagen die Mecklenburgerinnen mit 2:3 (17:25, 20:25, 25:16, 25:22, 10:15).

SVW-Trainer Matthäus Kuna war nach dem Spiel hin- und hergerissen. „Das war eine wirklich bittere Niederlage, aber die Freude über den gewonnenen Punkt wird schnell überwiegen.“ Dass der abstiegsbedrohte Drittligist überhaupt noch einen Punkt mitnehmen würde, war nach den ersten beiden Sätzen nicht zu erwarten. Gegen die athletisch überlegenen Berlinerinnen tat sich der SVW lange Zeit schwer und geriet mit 0:2-Sätzen in Rückstand. Vor allem gegen das lückenlose Blocksystem des VCO fanden die Gastgeberinnen keine Mittel. „Das war wirklich stark verteidigt“, lobte SVW-Coach Kuna den Gegner.

Doch dann stellte er seine Mannschaft taktisch noch mal neu ein und sah plötzlich einen wie ausgewechselt aufspielenden SVW. Die Rostockerinnen dominierten den dritten und vierten Satz, glichen zum 2:2 aus und erkämpften sich damit den Entscheidungssatz. Diagonalangreiferin Susan Kords, die auf Warnemünder Seite zur wertvollsten Spielerin der Partie gewählt wurde, war stolz auf die Aufholjagd.

„Das zeigt, was in der Mannschaft steckt. Wir haben den Abstiegskampf angenommen“, sagte Kords.

Doch obwohl der SV Warnemünde im Tie-Break zwischenzeitlich 5:1 führte, gewann die Bundesliga-Reserve des VCO Berlin den entscheidenden fünften Durchgang. Dass sich ihr Team für die Aufholjagd nicht belohnte, enttäuschte Susan Kords. „Wir hatten uns vorgenommen, zu gewinnen. Ein Punkt ist in unserer Situation fast zu wenig“, ärgerte sie sich.

Dennoch klettern die Warnemünderinnen, aufgrund des Punktgewinns, aus dem Tabellenkeller und stehen als Tabellenneunter nicht mehr auf einem Abstiegsplatz. Oliver Behn

SV Warnemünde: Schumann, Kraeft, Schnittger, Kords, Müller, Valerius, von Wiedebach, Jahnke, Gallas.

3. Liga Nord, Frauen

1. VSV Oranienburg 15 43:10 40
2. BBSC Berlin 15 39:21 33
3. VCO Berlin II 17 39:31 28
4. Prenzlauer Berg 17 36:32 28
5. Alstertal-Langenh. 15 31:29 25
6. WiWa Hamburg 15 31:30 24
7. Eimsbütteler TV 16 29:36 21
8. SC Potsdam II 16 28:35 18
9. SV Warnemünde 16 25:41 15
10. Grün-Weiß Erkner 16 25:42 15
11. Kieler TV 16 22:41 14

OZ

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