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Aufsteigerinnen sind gekommen, um zu bleiben

Rostock Aufsteigerinnen sind gekommen, um zu bleiben

Damen-Sechser von Trainer Matthäus Kuna glaubt trotz schlechter Ausgangssituation weiterhin an den Ligaverbleib

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Rostock. Den Auftakt zum Volleyball-Doppelspieltag machen am Sonnabend (15 Uhr) die Drittliga- Damen des SV Warnemünde. Zwei Spieltage vor dem Saisonende beträgt der Rückstand der Ostseestädterinnen auf den ersten Nichtabstiegsplatz vier Punkte. Gegen die VG WiWa Hamburg sind die Warnemünderinnen deshalb zum Siegen verdammt.

 

OZ-Bild

Trainer Matthäus Kuna glaubt an seine Mannschaft. FOTO: R. RICHTER/OZ–ARCHIV

SVW-Trainer Matthäus Kuna ist optimistisch. „Wenn wir die beiden Spiele gewinnen, ist alles möglich“, gibt sich der 35-Jährige kämpferisch. Eventuell könnte der SVW auch als Tabellenzehnter den Klassenerhalt packen. Allerdings ist der Aufsteiger dabei auf Schützenhilfe angewiesen. Je nachdem, wie viele Mannschaften den Sprung von der dritten in die zweite Liga wagen, kann sich die Zusammensetzung der Ligen im kommenden Jahr noch ändern. „Trotzdem müssen wir von zwei Abstiegsplätzen ausgehen“, dämpft Kuna die Hoffnungen.

Dass die Warnemünderinnen das Potenzial für den Klassenerhalt haben, bewiesen sie vor zwei Wochen im Heimspiel gegen den Berlin-Brandenburger SC. Gegen den Tabellenzweiten setzten sich die Gastgeberinnen im entscheidenden fünften Satz durch und siegten mit 3:2. „Die Liga ist extrem ausgeglichen. Wir haben als unerfahrene Mannschaft oft Lehrgeld gezahlt, aber gegen Spitzenteams gute Spiele gemacht“, meint Kuna.

Mit der VG WiWa Hamburg (5. Platz) reist am Wochenende ein Team aus dem Mittelfeld an. Kuna erwartet einen unangenehmen Gegner. „Die Hamburgerinnen spielen eine starke Rückrunde. Auch im Hinspiel war es sehr eng“, erinnert er sich. Zum Vorteil im Abstiegskampf könnte das heimische Publikum werden. Zuletzt peitschten mehr als 180 Fans den SVW zum Sieg. Beim Doppelspieltag könnten es noch mehr werden.

Doch Trainer Kuna weiß auch, dass sich seine Mannschaft in Heimspielen oft schwer getan hat. „Sollten wir gut in die Partie starten, wird uns die Stimmung tragen. Allerdings kann der Druck auch schnell zu groß werden.“

Mit Jana Schumann wird dem SVW eine Stammkraft auf der Mittelblockposition aus beruflichen Gründen fehlen. „Das ist sehr schade“, ärgert sich Kuna und begründet: „Jana war zuletzt in toller Form und ist zweimal zur wertvollsten Spielerin gewählt worden.“

Sollte es für den SV Warnemünde am Saisonende doch nicht zum Klassenerhalt reichen, müsste die Mannschaft nach nur einem Jahr in der dritthöchsten Spielklasse Deutschlands direkt wieder den Gang in die Regionalliga Nord antreten. „Dann würden wir den sofortigen Wiederaufstieg anstreben. Das Ziel ist es, sich langfristig in der dritten Liga zu behaupten“, verrät Kuna, der das Aufstiegs- Abenteuer nicht bereut. „Egal wie es ausgeht, es hat richtig Spaß gemacht.“

Oliver Behn

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