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B-Junioren des FC Hansa gegen RB Leipzig chancenlos

Rostock B-Junioren des FC Hansa gegen RB Leipzig chancenlos

Rostocker verlieren ihr Heimspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit 0:3

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Der eingewechselte Ian Kroh (3. v. l.) im Kopfballduell mit dem Leipziger Lukas Felix Krüger.

Quelle: Foto: Johannes Weber

Rostock. Für die B-Junioren (U 17) von Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock war RB Leipzig gestern eine Nummer zu groß. Im Nachholspiel der Nachwuchs-Bundesliga Nord/Nordost unterlagen die Ostseestädter den Sachsen auf dem Trainingsplatz der Profis an der Kopernikusstraße mit 0:3 (0:0).

OZ-Bild

Rostocker verlieren ihr Heimspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit mit 0:3

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Statistik

FC Hansa U 17: Puls – Maron, Petereit, Daedlow, Schah-Sedi – Martirosyan (60. Kroh), – Wiese, Martin, Steinicke (65. Krause), J. Krüger (70. Beilke) – Kyek (41. Siewert).

Tore: 0:1, 0:2 Hartmann (54., 59.), 0:3 L. Krüger (68.). Schiedsrichter: Janik Möller (Hamburg).

FCH-Trainer Marco Vorbeck ärgerte sich über die Entstehung der ersten beiden Gegentore. „Beim ersten Treffer kommt der Abstoß von unserem Torhüter direkt zurück, beim zweiten müssen wir den Pass in die Tiefe abfangen“, monierte der 35-Jährige.

Er stellte seine Schützlinge gegen den Tabellenzweiten extrem defensiv ein. Der FC Hansa hielt gegen spielstarke Leipziger im ersten Abschnitt engagiert dagegen. „Bis zum Pausenpfiff haben wir das defensiv gut gemacht“, lobte Vorbeck deshalb.

Allerdings kam der Außenseiter während der gesamten Partie kaum aus der eigenen Hälfte raus. Die Rostocker erarbeiteten sich keine nennenswerte Torchance. „Wir haben in der Offensive einfach nicht die Qualität wie RB“, musste Vorbeck eingestehen. Zum Vergleich: Hansa hat in dieser Saison erst zwölf Tore erzielt. Leipzigs bester Torschütze Elias Abouchabaka, der gestern nicht dabei war, traf bereits 17-mal.

Hansa-Torhüter Philipp Puls verhinderte eine noch höhere Niederlage. „Ab Anfang des zweiten Durchgangs waren wir nur noch mit Defensiv-Aufgaben beschäftigt. Leider fehlte uns nach der ersten Hälfte, wo wir gut verteidigt haben, die Konstanz“, analysierte der 16-jährige Schlussmann.

Die Partie gegen RB Leipzig wurde aus Sicherheitsgründen unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen. Schon zum Heimspiel gegen den FC St. Pauli (1:2) waren Mitte März aus gleichem Anlass keine Zuschauer zugelassen. „Für die Jungs ist es extrem schade, unter solchen Bedingungen spielen zu müssen. Vorfälle gegen Leipzig oder St. Pauli in den vergangenen Jahren zeigen, dass es einige Fans leider nicht begriffen haben“, meinte Vorbeck.

Nach der Niederlage gegen RB beträgt der Rückstand des FC Hansa, der als Zwölfter auf dem ersten Abstiegsplatz rangiert, zum rettenden Ufer weiterhin vier Zähler. Coach Vorbeck gibt bei noch vier ausstehenden Partien die Hoffnung auf den Ligaverbleib nicht auf. „Meine Zuversicht ist weiterhin groß. Rechnerisch ist noch alles möglich“, gibt sich der gebürtige Kühlungsborner kämpferisch.

Bereits am kommenden Sonnabend steht für sein Team das wegweisende Auswärtsspiel beim 1. FC Union Berlin an. Die Eisernen (10. Platz, 25 Punkte), die auf einem Nichtabstiegsplatz stehen, kämpfen wie der FCH (18) noch um den Ligaverbleib. Hansa kann in dieser Begegnung wieder auf den zuletzt gesperrten Innenverteidiger Kevin Ehlers zurückgreifen.

„Es wird sehr schwer, die Klasse zu halten, da wir es nicht mehr selbst in der Hand haben. Wenn wir jedoch alles geben und auch ein wenig Glück haben, können wir’s doch noch schaffen“, hofft Torwart Puls.

Eine Woche nach dem Union- Spiel bestreiten die Rostocker noch die Nachholpartie gegen den 1. FC Magdeburg. Danach folgen drei Wochen Pause, ehe Hansa noch daheim gegen den Hamburger SV (21.

Mai) und bei Holstein Kiel (28. Mai) ran muss.

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Johannes Weber

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Rostock

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