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Beim Kindersportfest sind auch Eltern gefragt

WIENDORF Beim Kindersportfest sind auch Eltern gefragt

Am Sonntag können sich Zwei- bis 13-Jährige in Wiendorf an acht Stationen austoben / Große Tombola / Erstmals Station für Eltern

Wiendorf. Am Tag der Arbeit sind die Lütten gefragt: Die Fußballer des Wiendorfer Sportvereins organisieren am Sonntag, 1. Mai, das traditionelle Kindersportfest auf und rund um den Sportplatz beim Kindergarten und Gemeindehaus in Wiendorf bei Schwaan. Ausdauer, Kraft, Geschick und Schnelligkeit sind an den acht Stationen gefragt. Mitmachen und um Medaillen kämpfen können sowohl Knirpse als auch größere Kinder. „Wir haben sechs Altersklassen, angefangen bei den Zwei- bis Dreijährigen bis zu den Zwölf- bis 13-Jährigen“, sagt Stefan Oweschalski.

 

OZ-Bild

Das Team des Wiendorf SV organisiert das 20. Kindersportfest am 1. Mai auf dem Sportplatz.

Quelle: Fotos: Claudia Tupeit
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Der Vorstand um Stefan Oweschalski (h.) an der Kegelbahn.

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Das Team des Wiendorf SV organisiert das 20. Kindersportfest am 1. Mai auf dem Sportplatz.

Quelle: Fotos: Claudia Tupeit

Um zehn Uhr wird der 28-Jährige das Fest eröffnen. Mit einer, wie er sagt, „wirklich kurzen Ansprache“. Dann heißt es Laufzettel besorgen und ran an die erste Station. „Jedes Kind kann sich aussuchen, wo es sich zuerst ausprobieren will“, sagt Oweschalski. Die Qual der Wahl: Hindernislauf, Ballweitwurf, Springseilspringen, auf eine Torwand schießen (natürlich möglichst durch das Loch).

Auch Dosenwerfen und Sackhüpfen stehen auf dem Programm, Seilbahnfahren ebenso und — darauf ist der Hauptorganisator besonders stolz — Kegeln auf der nostalgischen Bahn, die sich draußen befindet.

„Da werden wir Sonntag noch einen Rasenteppich ausrollen“, sagt Oweschalski.

Besonders wichtig: Jedes Kind kann bei allen Stationen mitmachen. Die ganz Kleinen dürfen also auch mal Ballwurfversuche starten. Und sie bekommen zum Kegeln auch keine große Kugel, sondern einen leichteren Ball. „Die Strecke, die sie bis zu den Kegeln schaffen müssten, ist dann auch nicht so lang für die Kleinen“, erklärt der Vereinsvorsitzende. Und die Eltern dürfen ihren Steppkes helfen.

„Es geht ja darum, Spaß zu haben, die Kinder sollen sich ausprobieren. Wir suchen ja nicht den nächsten Olympiadeteilnehmer“, sagt er und lacht. Eine Platzierung für die Kinder mit den besten Zeiten beziehungsweise Werten gibt es dennoch. Inklusive der Verteilung von Medaillen in Gold, Silber und Bronze. Und alle erhalten eine Teilnahmeurkunde für den Tag.

Bei der mittlerweile 20. Ausgabe des Kindersportfestes sind die Eltern erstmals auch nicht nur zum Zuschauen dabei. Sie müssen selbst ran. Die Frauen zum Bratpfannenweitwurf, die Männer nehmen es mit Baumstämmen auf. „In den letzten Jahren haben Eltern immer wieder mal gefragt, ob wir nicht auch was für sie machen können“, erklärt Oweschalski die Neuerung. Jeder junge Mitmacher bekommt eine Essens- und Getränkemarke, um sich nach getaner sportlicher Leistung kostenfrei zu stärken. Auch neu dabei sind die Jungen und Mädchen der Jugendfeuerwehr Schwaan, die auf dem Platz ihr Können zeigen wollen.

Neben der Organisation ist Oweschalski noch Spielzeugexperte geworden: 400 kleine und große Gewinne hat er für die Tombola besorgt. Darunter Schulranzen, Skateboard, Experimentierfelder. „Wir haben Glück mit unseren treuen Sponsoren. Ohne die, wäre das Kindersportfest so nicht machbar.“

Sport frei am 1. Mai!

An acht Stationen können sich Kinder (zwei bis 13 Jahre) am Sonntag, dem 1. Mai, auf dem Sportplatz in Wiendorf bei Schwaan ausprobieren. Ob sie mit Hindernislauf, Sackhüpfen, Dosenwerfen, Ballweitwurf, Kegeln, Springseilspringen, Seilbahnfahren oder Torwandschießen anfangen, ist egal. Die drei besten erhalten Medaillen, alle bekommen Teilnahmeurkunden. Die Organisatoren des Wiendorfer SV bieten erstmals Stationen für Eltern an. Es gibt eine Tombola, außerdem Besuch von der Schwaaner Jugendfeuerwehr.

Von Claudia Tupeit

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