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Bezouska hofft auf Coup

Rostock Bezouska hofft auf Coup

REC-Stürmer will gegen Duisburg und Tilburg punkten

Rostock. Das gegnerische Tor scheint für den Rostocker Eishockey-Club (REC) wie zugenagelt zu sein. In den bisherigen zwölf Spielen erzielte das Team von Trainer Kenneth Latta nur 25 Treffer – der schlechteste Wert der Liga. Ob der Knoten beim Schlusslicht am Freitag (11. November, 20 Uhr) gegen den Tabellensechsten der Oberliga Nord Duisburger Füchse (Nordrhein-Westfalen) oder zwei Tage später beim Zweiten Tilburg Trappers aus den Niederlanden platzt, bleibt abzuwarten.

Michal Bezouska freut sich auf jeden Fall auf die Herausforderungen. „Wir können ja eigentlich nur gewinnen. Wir gehen als Außenseiter in diese Spiele. Vielleicht unterschätzen uns die Gegner und wir können für eine Überraschung sorgen“, hofft der 29-Jährige, der im Sommer 2015 vom Liga-Konkurrenten Crocodiles Hamburg an die Ostsee wechselte. Der Stürmer ist einer der wenigen, die sich bisher regelmäßig an Treffern der Ostseestädter beteiligt ist. Mit sechs Toren und zehn Vorlagen leitete der Tscheche fast ein Drittel der Piranhas-Treffer ein oder traf selbst. Doch die Ansprüche an sich selbst sind höher. „Ich erwarte von mir viel mehr. Auch die Fans und der Trainer wollen natürlich mehr von mir sehen“, sagt der Angreifer selbstkritisch. Doch auch bei seinen Mitspielern ist der Wurm drin. „Wenn man so viele Spiele wie wir verliert, dann fehlt natürlich ein wenig das Selbstvertrauen“, weiß Bezouska. Doch er glaubt felsenfest daran, dass sich die Mannschaft aus dem Tabellenkeller befreien kann. „Wir arbeiten hart im Training und werden auch weiterhin alles geben. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir unsere Punkte einfahren werden“, frohlockt Bezouska.

Von seinem neuen Trainer Kenneth Latta, der in der Vorwoche den geschassten Sergej Hatkevitch abgelöst hatte, kann der Offensivakteur nur Positives berichten. „Er hat frischen Wind in die Kabine gebracht und man merkt, dass alle mitziehen“, erklärt der gebürtige Königgrätzer und fügt mit Nachdruck an: „Der Trainerwechsel war für uns alle eine Warnung. Jetzt sind wir gefordert.“

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René

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