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Bitter: WSC-Talent stürzt ab

Kazan/Rostock Bitter: WSC-Talent stürzt ab

Wasserspringer Leonard Bastian vergibt bei der Jugend-Weltmeisterschaft im letzten Durchgang eine sicher geglaubte Medaille

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Die Talente Saskia Oettinghaus (l.) und Leonard Bastian vom WSC Rostock vor der Kulisse der Wassersport-Arena im russischen Kazan. FOTO: VEREIN

Kazan/Rostock. Nachwuchs-Bundestrainerin Anne-Katrin Hoffmann beugte sich nach vorne und schlug entsetzt die Hände über ihrem Kopf zusammen. Der Traum von der Goldmedaille für Wassersprung-Talent Leonard „Leo“ Bastian vom WSC Rostock war aus und vorbei. Der 15-Jährige vermasselte gestern bei der Jugend-Weltmeisterschaft im russischen Kazan seinen letzten Sprung im Finale des Kunstspringens vom Einmeterbrett der B-Jugend. Für den Zweieinhalb-Salto rückwärts bekam er lediglich 18 Punkte und fiel noch vom zweiten auf den siebten Rang zurück. Es gewann Lokalmatador Dmitry Belov mit 412,50 Punkten. Jugend-Europameister Bastian kam insgesamt auf 369,20 Zähler.

Trainer Michael Sachiasvili aus Rostock, der seinen Schützling auch in Kazan betreut, war enttäuscht. „Ich bin traurig. Im letzten Sprung hätte Leo im Schnitt sechs Punkte machen müssen. Aber leider hat er im Anlauf einen Fehler gemacht und den Sprung verpasst“, ärgerte sich der 41-Jährige.

Bei der Junioren-EM im Sommer im kroatischen Rijeka hatte sich Bastian mit persönlicher Bestleistung von 437,60 Punkten noch den Titel vom „Einer“ gesichert. Mit einer ähnlichen Leistung wäre er diesmal Weltmeister geworden.

„Wenn du nicht trainierst, verlierst du deine Stabilität. Dann passieren solche Patzer“, erklärte Sachiasvili den bitteren Absturz seines Sprungschülers. Bastian war von September bis Anfang November aufgrund anhaltender Knieprobleme ausgefallen. Weiter geht’s für „Leo“ morgen mit dem Wettbewerb vom „Dreier“.

Unterdessen verpasste WSC- Klubkameradin Saskia Oettinghaus das Finale der besten zwölf Springerinnen und belegte im Wettkampf vom Dreimeterbrett den 15. Platz.

Bereits am Mittwoch gewannen Patrick Kreisel und Lou Massenberg (316,98 Punkte) das Synchronspringen vom Dreimeterbrett mit neuer persönlicher Bestleistung. Die beiden Berliner bescherten dem Deutschen Schwimm-Verband damit die erste Goldmedaille bei Junioren-Weltmeisterschaften seit 2002.Tommy Bastian

OZ

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