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Derby am Damerower Weg: Förderkader fordert den RFC

Rostock Derby am Damerower Weg: Förderkader fordert den RFC

Im Duell der Platznachbarn sind die Gäste als Tabellendritter der große Favorit / Pastow reist zum Güstrower SC und kann in der Abwehr auf einen neuen Spieler bauen

Rostock. Fußball-Leckerbissen in der Verbandsliga! Am Sonnabend um 14.30 Uhr steht in der höchsten Landesspielklasse das Derby der Platznachbarn zwischen dem FC Förderkader René

Schneider (10./26 Punkte) und dem Rostocker FC (3./40) an. Das Hinspiel war für den RFC eine Schmach. Vor heimischer Kulisse verlor der Traditionsklub mit 0:5 gegen den Förderkader. „Das interessiert mich nicht mehr. Ich schaue nach vorne und will mit meiner Mannschaft den dritten Platz verteidigen“, betont RFC-Trainer Jan Kistenmacher.

Sein Team steigerte sich nach der Derby-Heimniederlage und verlor seitdem von 13 Ligaspielen nur noch zwei. In der Rückrundentabelle rangiert der Rostocker FC auf dem dritten Platz. „Unsere Mannschaft befindet sich weiterhin in einem Entwicklungsprozess. Sie macht jedoch sehr gute Fortschritte“, lobt Kistenmacher. „Wir nutzen die restlichen Saisonspiele, um uns auf die kommende Spielzeit vorzubereiten. Dann wollen wir oben in der Tabelle mitspielen“, betont der 42-Jährige.

Sein Gegenüber, Förderkader-Coach Stephan Malorny, sieht die Rollen für das Derby klar verteilt. „Der RFC ist gut in Form und der klare Favorit“, sagt der 57-jährige Trainerfuchs. Die Gastgeber, die auf den einen oder anderen Leistungsträger verzichten müssen, wollen sich aber nicht verstecken. Malorny: „Wir haben nichts zu verlieren und werden alles versuchen, um unsere gute Heimbilanz auszubauen und die Überraschung zu schaffen.“

RFC-Trainer Kistenmacher geht optimistisch ins Stadtduell, weiß aber um die Stärke des Gegners: „Der Förderkader ist besser, als es ihr momentaner Tabellenplatz aussagt. Sie schießen im Schnitt wie wir zwei Tore pro Spiel.“

Ligakontrahent SV Pastow (13./19) ist morgen um 14.00 Uhr beim Güstrower SC (7./34) zu Gast. An das Hinspiel hat die Elf von Trainer Andreas Seering gute Erinnerungen. Durch einen 2:1-Heimerfolg feierte Pastow den ersten Saisonsieg. „Wir wollen auch diesmal mindestens einen Zähler mitnehmen“, sagt Seering. Der 54-Jährige muss allerdings neben dem verletzten Tim Schmitt auch auf die Stammkräfte Toralf Stroteich und André Schulz (beide 5. Gelbe Karte) verzichten. „Das müssen wir kompensieren können“, fordert Seering.

Einer, der bei den Rand-Rostockern in die Bresche springen könnte, ist Maik Liedtke, der zuletzt beim VfR Wellensiek in der Bezirksliga Westfalen kickte. Der 23-jährige Innenverteidiger durchlief die Nachwuchsabteilungen des FC Schalke 04 und der SG Wattenscheid 09.

„Maik ist aufgrund seines Studiums nach Rostock gekommen. Er hat ein Probetraining bei uns absolviert und einen guten Eindruck hinterlassen“, berichtet Seering und ergänzt: „Maik hat noch ein wenig Trainingsrückstand, wird aber seine Einsätze bekommen.“

Unterdessen befindet sich der SV Hafen Rostock in der Landesliga Nord nach zwei Siegen in Folge im Aufwind. Der Tabellenzwölfte kann sich morgen (14.00 Uhr) im Heimspiel gegen den PSV Ribnitz-Damgarten (9./22), der seit fünf Spielen sieglos ist, weiter von den Abstiegsplätzen entfernen. „Das wird eine schwierige Aufgabe. Ribnitz ist ein stark besetztes Team“, warnt Hafen- Trainer Ralf Henninger: „Dennoch wollen wir die drei Punkte bei uns behalten.“

Der 57-Jährige freut sich, dass die harte Arbeit der vergangenen Wochen Früchte trägt: „Endlich belohnen wir uns für unseren Aufwand. Wir wollen an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen, um den Klassenerhalt vor dem letzten Spieltag klarzumachen.“

Landesliga-Rivale SV Warnemünde (8./25) will morgen um 15.00 Uhr im Heimspiel gegen den VfL Bergen seine Negativserie von zuletzt fünf Niederlagen beenden.

• Einen Liveticker zur Partie FC Förderkader gegen Rostocker FC gibt es am Sonnabend ab 14.25 Uhr unter:

www.oz-sportbuzzer.de

Von Johannes Weber

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