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„Diese Spiele sind immer sehr brisant“

Rostock „Diese Spiele sind immer sehr brisant“

Oberliga Ostsee-Spree: Handballerinnen des Rostocker HC empfangen morgen die TSG Wismar zum Mecklenburg-Derby

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Nicole Rotfuß (Mitte), hier in einer früheren Partie, war zuletzt in Berlin mit sieben Toren beste Rostocker Werferin. ARCHIVFOTO: TOMMY BASTIAN

Rostock. Auf die Handballerinnen des Rostocker HC wartet morgen (16.00 Uhr) in eigener Halle eine schwierige Aufgabe: Zum Mecklenburger Derby in der Oberliga Ostsee-Spree empfängt die Mannschaft von Trainerin Ute Lemmel den Tabellenzweiten TSG Wismar. Auf diese Partie freuen sich nicht nur die Spielerinnen, sondern auch die vielen Fans in beiden Hansestädten.

„Diese Spiele gegeneinander sind immer sehr brisant“, sagt Klaus-Dieter Soldat (64), seit 1992 Geschäftsführer der TSG. Rostock und Wismar kreuzten schon in der DDR-Oberliga, in der 2. Bundesliga, aber auch in der 3. Liga die Klingen. Doch in der viertklassigen Oberliga ist es eine Premiere. „Unsere Mädels freuen sich auf die Partie. Die meisten Begegnungen haben wir gewonnen“, erinnert sich Soldat.

„Wir wollen dieses Spiel natürlich gewinnen. Die Mannschaft ist gut drauf und hat gut trainiert“, gibt sich Diana Sperling kämpferisch. Für sie ist es das erste und einzige Spiel als Interimstrainerin. Jörn Harder war vor einer Woche aus gesundheitlichen Gründen zurückgetreten. Bis April 2018 will sich der Coach eine Pause gönnen. Ob er wieder auf die Trainerbank zurückkehrt, steht noch in den Sternen. Unter seiner Regie haben die TSG-Frauen bisher alle vier Punktspiele gewonnen und sind als Tabellenzweiter punktgleich mit dem BFC Preussen. Die Berlinerinnen haben das bessere Torverhältnis.

„Das ist für uns eine Momentaufnahme. Dennoch wollen wir weiterhin oben mitmischen“, sagt TSG-Geschäftsführer Soldat vor dem Duell gegen die Dolphins. „Wir sind Diana Sperling sehr dankbar, dass sie uns in dieser schwierigen Lage hilft. Inzwischen haben wir auch schon Gespräche mit einem möglichen Nachfolger geführt. Wir wollen ihn zum nächsten Heimspiel präsentieren“, blickt Soldat voraus.

Für die Rostocker Trainerin Ute Lemmel sind die derzeitigen Probleme in Wismar nebensächlich. „Wir sind der Außenseiter, die TSG-Frauen der klare Favorit. Doch wir wollen sie ärgern“, sagt Lemmel.

Sie erwartet ein kampfbetontes Spiel. „Wismar hat die erfahrenen Leute auf den Schaltpositionen. Das ist gerade der Vorteil für die TSG“, meint die Trainerin.

Zum Saisonauftakt wurde Ute Lemmel in Wismar auf den Zuschauerrängen gesichtet. „Ich hab mir Rudow und natürlich Wismar angeschaut“, erklärt sie. Welche Erkenntnisse über den morgigen Kontrahenten die Trainerin gewonnen hat, wollte die Expertin nicht verraten.

HCE-Jugend gefordert

Im Anschluss an die Partie der Oberliga-Frauen spielt die A-Jugend des Drittligisten HC Empor Rostock ab 18.30 Uhr in der Fiete-Reder-Halle gegen den TSV Sieverstedt aus Schleswig-Holstein. Im Duell zweier noch siegloser Mannschaften streben die Rostocker Talente den ersten Saisonerfolg an. Sie sind mit vier, überwiegend deutlichen Niederlagen in die Jugend-Bundesligasaison gestartet.

Lediglich beim VfL Bad Schwartau (31:33) konnte die Mannschaft von Trainer Philip Kaiser mithalten. Ein Grund für die Negativserie: Wie in den Vorjahren kommen die besten Nachwuchsspieler bereits in der ersten Männermannschaft zum Einsatz. Die A-Jugend wird mit B-Jugendlichen aufgefüllt. Eine Maßnahme, die von einigen (Ex-)Spielern, Eltern und Trainern kritisch gesehen wird.

Peter Preuß/tommy Bastian

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