Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 15 ° Regenschauer

Navigation:
Drachenboote bringen Wasser in Neptunhalle zum Kochen

Rostock Drachenboote bringen Wasser in Neptunhalle zum Kochen

SV Breitling freut sich über Rekordteilnahme beim Indoorcup

Voriger Artikel
Vorjahressieger FC Förderkader triumphiert erneut
Nächster Artikel
TSV Rostock Süd kassiert erste Niederlage

Lieferten sich einen harten Kampf bis zur Kenterung: Lucky Punch aus Lübeck (l.) und die Designer Drachen aus Rathenow.

Quelle: Foto: Sv Breitling

Rostock. Riesentrubel gab’s am Wochenende in der Rostocker Neptunschwimmhalle. Dort führte der Sportverein Breitling den 3. Schüler- und den 11. Rostocker Indoorcup im Drachenboot durch. Mehr als 80 Teams mit knapp 800 Sportlern folgten der Einladung und brachten das Wasser im 25-Meter- Becken fast zum Kochen.

Sportexperte Ronny Susa von der Ostseesparkasse war begeistert: „Die Leistungen bei der Veranstaltung sind enorm. Ich war erstmals beim Indoorcup und bin beeindruckt. Die Ospa unterstützt dieses Event gerne und ist auch im nächsten Jahr als Sponsor dabei.“

Der Schüler-Indoorcup am Freitag wurde in der Mixed-Kategorie (je 4 Jungen und Mädchen) in verschiedenen Klassenstufen ausgetragen. In spannenden Rennen siegten unter lautstarken Anfeuerungsrufen der Mitschüler Rövi Racker (KGS Rövershagen, Klasse 5/6), Crazy Ship (Werkstattschule Rostock, Klasse 7/8) und Team Borni (Friderico-Francisceum-Gymnasium Bad Doberan, Klasse 9/10).

Mit 61 gemeldeten Teams in den Klassen Mixed (4 Frauen, 4 Männer), Ladies, Open und Jugend- Mixed gab’s am Sonnabend im Wettbewerb der Älteren so viele Teilnehmer wie nie zuvor. „Wir hatten immer einen guten Zulauf, aber mit 61 Teams ist dieses Event wohl eines der größten dieser Art deutschlandweit“, freuten sich daher die Organisatoren um Tom Reiser und Mark Mainas. Mainar hatte die Veranstaltung – bei der zwei Teams mit je acht Aktiven im selben Boot gegeneinander antreten – vor elf Jahren in Rostock etabliert.

Die große Herausforderung für die mehr als 40 Helfer bestand darin, 125 Rennen innerhalb weniger Stunden auszufahren. „Alle drei Minuten ertönte das internationale Startkommando: Are you ready, attention, go“, beschrieb Reiser. Alle paar Zeigerumdrehungen stiegen daher Bootsbesatzungen ein und aus. „Aber unsere Helfer hatten das absolut wunderbar im Griff“, lobte Reiser.

Selbst nach einer Kenterung der beiden Teams Designer Drachen aus Rathenow und Lucky Punch aus Lübeck, die das Boot auf die Seite legten und das Rennen schwimmend beenden mussten, war das Drachenboot in nicht mal einer Minute wieder startklar.

Auf dem Weg ins Finale des Ospa-Open-Cup (Männer) musste Vorjahressieger KfRG Rostocker Seebären bereits im Viertelfinale die Titelträume begraben. Nach einem Paddelbruch eines Starters nach zehn Schlägen fehlte eine entscheidende Kraft im Boot. Am Ende siegte das Team Kleine BW-Drachen vom Alster Sportclub Hamburg. Ihnen gleich taten es die Frauen (ebenfalls Kleine BW-Drachen) im Ospa-Ladies-Cup, die im Finale das Frauenteam Top Twenty vom veranstaltenden SV Breitling besiegten.

Das Finale der Jugend sah in diesem Jahr zwei ehemalige Sieger dieser Kategorie auf dem Wasser – den Titelverteidiger SV Breitling Jugend aus Rostock und die SCN Jugend aus Neubrandenburg, die im Vorjahr bei der deutschen Meisterschaft alle Titel für sich erkämpfen konnte. Auch in diesem Jahr bezwangen sie die Rostocker und konnten sich über den Sieg freuen.

In der Mixed-Kategorie siegten im LT-Cup die Vorjahressieger KfRG Rostocker Seebären. Im SVB-Cup gelang dies dem Lübecker Team Lucky Punch. Im abschließenden Super-Cup fuhren beide Teams noch mal gegeneinander und sahen mit den Seebären einen starken Sieger.

Einen Hingucker gab’s im Rahmenprogramm mit dem Auftritt der Beat Crushers, der Hip-Hop- Formation der Tanzschule Schimmelpfennig um Anika Preuß. Der Shanty-Chor de Klaashahns aus Warnemünde führte die Vereinshymne „Wir sind der SV Breitling“ in einer Shanty-Version auf.

Alle Renn-Ergebnisse unter: www.vi-media.de/schulmeister und www.vi-media.de/indoorcup

Tommy Bastian

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Rostock

43-jähriger Coach beendet sein Engagement beim Verbandsligisten aus beruflichen Gründen.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Sport Rostock
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.