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Rostock Duell der Trainer-Routiniers

Coach Stephan Malorny trifft mit dem FC Förderkader auf Andreas Seering und Einheit Ueckermünde

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Skeptischer Blick: Coach Stephan Malorny vom FC Förderkader René Schneider

Rostock. Für Andreas Seering wird’s eine der kürzestesten Anreisen zum Auswärtsspiel. Der Rostocker trainiert seit Rückrundenbeginn Fußball-Verbandsligist FSV Einheit Ueckermünde und gastiert mit seinem Team morgen (14 Uhr, Damerower Weg) beim FC Förderkader René Schneider. Vor der Partie sprach die OZ mit Seering (55) und Förderkader- Coach Stephan Malorny (58) über ihr Wiedersehen, frühere Begegnungen und Besonderheiten beider Mannschaften.

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Coach Stephan Malorny trifft mit dem FC Förderkader auf Andreas Seering und Einheit Ueckermünde

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Sie kennen sich gut, haben mit Ihren Teams oft gegeneinander gespielt. Wie sehen Sie Ihren Gegenüber?

Andreas Seering: Stephan ist ein großer Fachmann, ohne den der FC Förderkader nicht da wäre, wo er seit zweieinhalb Jahren spielt. Wir sind beide sehr emotional und geraten während des Spiels auch mal aneinander. Aber nach dem Abpfiff geben wir uns die Hände und alles ist wieder in Ordnung.

Stephan Malorny: Ich schätze die Arbeit von Andreas sehr. Er ist ein erfahrener Trainer, vor dem ich viel Respekt habe. Ich ziehe den Hut davor, was er seit seinem Amtsantritt in Ueckermünde geleistet hat. Aus einem mannschaftlichen Wrack hat er wieder eine Einheit geformt.

Wann haben Sie erstmals gegeneinander gespielt?

Seering: Keine Ahnung. Das muss schon eine ganze Weile her sein.

Marlony: Ich meine im Jahr 2009, wo ich beim FC Förderkader angefangen habe. Damals war Andreas mit dem SV Pastow unser erster höherklassiger Gegner. Die Partie haben wir 0:3 verloren.

Herr Seering, Ihre Zusage in Ueckermünde hat viele Leute überrascht. Wie kam’s dazu?

Seering: Ich wollte nach der Auszeit wieder was machen. Einheit Ueckermünde zum Klassenerhalt zu führen, ist eine reizvolle Aufgabe. Dazu haben wir eine sehr internationale Mannschaft mit drei Brasilianern, vier Polen und den Deutschen. Mit den Jungs zusammenzuarbeiten und sie zur Einheit zu formen, macht viel Spaß.

Können Sie sich vorstellen, länger zu bleiben?

Seering: Ja, denn ich bin kein Feuerwehrmann, würde gerne etwas aufbauen.

Die Fahrerei von Rostock nach Ueckermünde und zurück stört Sie nicht?

Seering: Das ist kein Problem. Die Haffregion ist schön, dort halte ich es auch ein paar Tage länger aus. Außerdem haben wir ein schönes Stadion, tolle Trainingsbedingungen und viele fußballbegeisterte Zuschauer. Das motiviert.

Sie sind seit knapp sieben Jahren beim FC Förderkader. Können Sie sich vorstellen, auch noch mal den Klub zu wechseln, Herr Malorny?

Malorny: Das ist für mich aktuell schwer vorstellbar. Der FC Förderkader ist eine Herzensangelegenheit für mich. Der Verein hat die Ruhe bewahrt, als wir in der vergangenen Saison eine kritische Phase überstehen mussten.

Was für eine Partie erwarten Sie am Sonnabend?

Seering: Ein enges Spiel. Es wird schwierig für uns, denn der FC Förderkader ist sehr spielstark. Die Rostocker haben eine gute Mischung aus talentierten und erfahrenen Spielern in ihren Reihen.

Malorny: Wir wissen, dass es eine schwierige Aufgabe für uns wird. Andreas hat in Ueckermünde an den richtigen Stellschrauben gedreht. Ich erwarte einen kampfstarken und selbstbewussten Gegner.

Wie sehr wurden Sie durch die Niederlagen zuletzt zurückgeworfen?

Seering: Gar nicht. Wir nehmen das Positive aus dem 0:1 gegen den Greifswalder FC mit, denn wir waren mit dem Spitzenreiter beinahe auf Augenhöhe. Nach den drei Siegen davor ist unser Selbstvertrauen weiterhin groß.

Malorny: Das 1:2 beim SV Pastow hat uns nicht umgeworfen. Wir haben kämpferisch nicht gut dagegengehalten und die taktische Disziplin vermissen lassen. Diese Dinge wollen wir gegen Ueckermünde besser machen.

Interview: Tommy Bastian

Das ganze Interview unter:

oz-sportbuzzer.de

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