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Empor setzt auf starken Unterbau

Rostock Empor setzt auf starken Unterbau

U 23 bleibt in der MV-Liga / A-Jugend peilt erneute Bundesliga-Qualifikation an / Trainerbesetzung ist offen

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Die Oberliga käme für unsere U 23 noch ein Jahr zu früh.“Empors Sportlicher Leiter Sven Thormann vor dem letzten Saisonspiel in der MV-Liga

Rostock. Nicht nur die Zweitliga- Handballer des HC Empor Rostock (heute in Minden und am Sonntag gegen Essen, siehe nebenstehende Seite) stehen vor einem entscheidenden Wochenende im Kampf um den Klassenerhalt. Auch die U 23 und die A-Jugend des Traditionsvereins bestreiten wichtige Spiele. Die „Zweite“ will am Sonnabend (18.00 Uhr, Fiete-Reder-Halle) im letzten Saisonspiel der MV-Liga die Landesmeisterschaft klarmachen. Gegner ist der Bad Doberaner SV II.

„Der Aufstieg in die Oberliga käme für die Jungs aber noch zu früh. Die Mannschaft braucht noch ein Jahr, um sich zu festigen“, sagt Empors Sportlicher Leiter, Sven Thormann. Für U-23-Trainer Robert Teichert, der zur neuen Saison die Zweitliga-Sieben übernehmen wird, ist das kein Problem. „Die MV-Liga hat mittlerweile eine gute Qualität, die dadurch noch mal steigen dürfte, weil Greifswald/Loitz als Absteiger aus der Oberliga Ostsee-Spree dazukommt“, sagt der 37-Jährige.

Offensiver gehen die Rostocker das Aufstiegsthema bei der U 19 an. Das Nachwuchsteam soll unbedingt die erneute Qualifikation für die Jugend-Bundesliga schaffen, in der es in der abgelaufenen Spielzeit sieglos Letzter wurde. Den ersten Schritt meisterte die Mannschaft des aktuellen Trainers Roy Kalweit, gewann am vergangenen Sonntag das Hinspiel des Landesausscheids bei Fortuna Neubrandenburg souverän mit 21:14 (9:8). Damit verschaffte sich Empor eine gute Ausgangsposition fürs Rückspiel, das an diesem Sonntag (14.00 Uhr, Stadthalle) als Vorspiel vor der Zweitliga-Partie der „Ersten“ ausgetragen wird. Kalweits Engagement gilt zunächst für die Qualifikation. Wer danach die U 19 coacht, ist offen.

„Wir wollen auch das zweite Spiel gewinnen“, sagt der Rostocker Jugend-Nationalspieler Ole Schramm. Der 16-Jährige freut sich, erstmals in der Stadthalle spielen zu dürfen. Irgendwann, hofft Schramm, möchte er dort regelmäßig mit Empors erster Mannschaft antreten — und zwar mindestens in der 2. Bundesliga.

„Um unseren größten Talenten den Sprung nach oben zu erleichtern, ist es wichtig, dass die Junioren regelmäßig auf höchstem Niveau gefordert werden“, betont der frühere Rückraumspieler Thormann. „Man darf nicht vergessen, dass wir dieses Jahr fast mit einer B- in der A-Jugend angetreten sind. Jetzt sind die Jungs weiter und haben schon eine Saison Bundesliga-Erfahrung“, fügt der 33-Jährige hinzu.

Unterdessen kämpfen auch die A-Juniorinnen des Rostocker HC um die Bundesliga-Quali. Sie treffen morgen Abend (18.30 Uhr, Fiete-Reder-Halle) im zweiten Spiel auf Fortuna Neubrandenburg. Nach dem 32:21-Erfolg im Hinspiel dürfte nichts mehr schiefgehen.

Von Tommy Bastian

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