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Endrunde beginnt: Piranhas hoffen auf torgefährliches Duo

Rostock Endrunde beginnt: Piranhas hoffen auf torgefährliches Duo

Die Stürmer Sulcik und Bacek waren an 154 Toren beteiligt. Trainer Hatkevitch erwartet enge Spiele gegen den HSV.

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Top-Stürmer Petr Sulcik (vorn) setzt sich gegen einen Hamburger Verteidiger durch.

Quelle: René Warning

Rostock. Für die Rostock Piranhas geht es heute Abend (20.00 Uhr) nach Abschluss der Hauptrunde in der Eishockey-Oberliga Nord in die heiße Phase. In der Eishalle Schillingallee erwartet die erste Mannschaft des Rostocker EC (REC) den Hamburger SV (HSV) zum ersten Spiel in der Meisterschafts-Endrunde.

„Dies wird eine knappe und spannende Angelegenheit“, prophezeit REC-Coach Sergej Hatkevitch, der weiß, worauf es in den Play-offs ankommt: „Kleinigkeiten wie Strafzeiten oder mentale Dinge werden es sein, die das Spiel entscheiden.“

Rostocker Trumpf dürfte die Offensive sein. „Mein Team hat bewiesen, dass wir vorne stark sind“, lobt Hatkevitch sein Prunkstück. In der Vorrunde waren die Raubfische torgefährlichste Mannschaft, erzielten in 32 Partien 194 Treffer. Doch Hatkevitch fordert bei knappen Spielständen mehr Effizienz: „Für uns ist nicht das fünfte Tor entscheidend, sondern das erste und zweite.“ Der 48-Jährige mahnt zu mehr Konzentration vor dem Tor: „Wir sind oft noch zu verspielt. Uns fehlt manchmal die Konsequenz beim Abschluss.“

Allein 48 Tore steuerte Stürmer-Star Petr Sulcik bei. Der 30-jährige Tscheche bildet mit seinem Partner Igor Bacek (29) ein geniales Duo. Der Slowake Bacek ist der beste Torvorbereiter der Liga mit 56 Assists. Er verletzte sich aber vor knapp zwei Wochen ausgerechnet gegen den HSV. Bacek brach sich eine Rippe an, will heute Abend aber unbedingt auflaufen. Gemeinsam mit Sulcik stünde dann das stärkste Sturmpaar der Liga auf dem Eis. Zusammen waren sie an 154 REC-Toren beteiligt. Doch Hatkevitch bremst die Erwartungen. „Es kann sein, dass Igor erst ab dem dritten Spiel dabei ist. Er hat zwei Wochen Trainingsrückstand. Wir müssen schauen, inwiefern er uns helfen kann“, sagte der Coach.

Die Rostock Piranhas erkämpften in der Oberliga-Hauptrunde den vierten Rang und müssen auf dem Weg ins Halbfinale den Fünftplatzierten, Hamburger SV, in vier von sieben Spielen bezwingen. Doch der HSV erwies sich in den bisherigen Spielen als schwere Hürde. Zwar gewannen die Rostocker das letzte Aufeinandertreffen deutlich (5:1), doch zuvor hatten die Hamburger drei Spiele in Folge knapp gewonnen (4:3, 5:4 nach Verlängerung und 7:5). „Ich kann mir gut vorstellen, dass wir alle sieben Partien spielen werden“, mutmaßt Hatkevitch.

REC-Präsident Peter Dickmanns hätte sich vor den letzten Play-offs seiner Amtszeit einen anderen Gegner gewünscht. „Mir wären die Hamburg Crocodiles lieber gewesen“, sagte er. „Dann hätten wir gegen Bartanus und Blank gespielt.“ Gemeint sind die ehemaligen REC-Spieler Karol Bartanus und Vitalij Blank, die vor Saisonbeginn nach Hamburg gewechselt waren. Sie wurden aber nur Sechster und treffen im Viertelfinale auf den Dritten, die EC Harzer Falken aus Braunlage (Niedersachsen).

Für Dickmanns wird es die letzte Meisterschafts-Endrunde. Im Frühjahr will der 58-Jährige sein Amt nach rund zehn Jahren in vorderster Front abgeben. „Meine Jungs haben versprochen, mir ein schönes Abschiedsgeschenk zu machen. Ich hoffe, es wird klappen“, sagt der Vereinschef.

Weitere Play-off-Partien: Hannover Scorpions — EHC Timmendorfer Strand, Hannover Indians — ESC Wedemark Scorpions, EC Harzer Falken — Crocodiles Hamburg.

 



René Warning

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