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Erleichterung: Förderkader beendet lange Negativserie

Rostock Erleichterung: Förderkader beendet lange Negativserie

Fußball-Verbandsligist feiert nach acht vergeblichen Versuchen wieder einen Sieg / Yannick Weder trifft in der Schlussminute zum 2:1 gegen Friedland

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Rostock. Historische Negativserie beendet! Nach acht sieglosen Spielen gelang Fußball-Verbandsligist FC Förderkader René Schneider am Sonnabend der ersehnte Befreiungsschlag. Mit 2:1 (1:1) bezwangen die Ostseestädter den TSV Friedland und beendeten ihre lange Durststrecke. Nie zuvor hatte das 2009 gegründete Herrenteam so lange auf einen Sieg warten müssen. Es war erst der zweite Saisondreier nach dem 3:0 gegen Stralsund am zweiten Spieltag.

 

OZ-Bild

Yannick Weder (hier beim 3:0 in Stralsund) schoss den FC Förderkader gegen Friedland zum zweiten Saisonsieg. Fotos (2): Johannes Weber

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Statistik

FC Förderkader René Schneider: Lange – Meier, Winkler, Rother, Jankowski – Malorny, Weder – Billep (65. Schröpfer), Pagels (46. Körting), Gottschalk – Kalweit (80. Selig).

Tore: 1:0 Weder (15.), 1:1 Kühn (20.), 2:1 Weder (90.). Schiedsrichter: Dominic Koch (Wismar).

Zuschauer: 35.

Zum Helden des Tages avancierte Ersatz-Kapitän Yannick Weder, der die Rostocker anstelle des verletzten Ron Tarra derzeit aufs Feld führt. Er erlöste seine Farben in der Schlussminute mit dem viel umjubelten Treffer zum 2:1. Die Erleichterung bei den Gastgebern um Cheftrainer Stephan Malorny war riesengroß. „Wir hatten diesmal das Glück auf unserer Seite. Dieser Sieg ist ganz wichtig für unser Selbstvertrauen“, atmete der 58-jährige Trainerfuchs auf.

Die Rostocker übernahmen im Sportpark Warnemünde, wohin sie wegen der gesperrten Plätze am Damerower Weg ausgewichen waren, von Beginn an das Zepter. Doch es mangelte an Struktur im Spiel der Gastgeber. Viele Pässe kamen nicht an, besonders, wenn sie in die torgefährliche Zone nahe des gegnerischen Tores gespielt werden sollten. Auch die Chancenverwertung war mangelhaft. Der Förderkader wirkte verunsichert.

Malorny sagte beinahe entschuldigend: „Wir müssen aufgrund von Verletzungen, Krankheiten und arbeitsbedingten Abmeldungen immer wieder unsere Startformation umstellen. Das ist unserem Spiel anzusehen.“

Dennoch ging der FC nach einer Viertelstunde in Führung. Weder war erstmals zur Stelle. Er verwertete eine Vorlage von Jonas Gottschalk, der den Ball von der Torauslinie zurück ins Feld spielte.

Doch anstatt fortan mutig nach vorne zu spielen, zog sich der Förderkader zu weit in die eigene Hälfte zurück. Die Gäste nutzten die Passivität der Malorny-Elf und markierten nur fünf Minuten später den Ausgleich. In der Folge begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Gute Torchancen gab es kaum.

Es dauerte bis in die Schlussphase, ehe der Förderkader noch mal alles versuchte. Die Rostocker schoben weiter nach vorne, gingen mehr Risiko und wurden für ihre Courage belohnt. Doppeltorschütze Weder traf mit einem Schuss aus acht Metern zum glücklichen Sieg.

Der 25-Jährige wollte seine Leistung allerdings nicht überbewerten. „Der Erfolg sollte uns Selbstvertrauen für die nächsten Spiele geben. Ich freue mich über meine beiden Tore, aber die drei Punkte sind viel wichtiger“, verdeutlichte Weder. Trainer Stephan Malorny ergänzte: „Das war sicher kein schönes Spiel. Aber wir haben endlich wieder ein Erfolgserlebnis. Darauf wollen wir aufbauen. „Der Umzug hat sich zum Glück für uns gelohnt“, bedankte er sich beim SV Warnemünde, der seinen zweiten Kunstrasenplatz kurzfristig zur Verfügung gestellt hatte.

Mit dem Sieg verbesserte sich der FC Förderkader (jetzt 11 Punkte) vorbei an Friedland (10) auf den zehnten Tabellenplatz. Allerdings ist das Malorny nicht genug. „Wir wollen aus den verbleibenden vier Spielen vor der Winterpause mindestens drei gewinnen“, gibt er die Marschroute für die kommenden Partien gegen Ueckermünde, Aufsteiger Görmin und Grimmen vor. Doch zunächst trifft der Förderkader in knapp zwei Wochen auf den Lokalrivalen Rostocker FC.

• Mehr zur Verbandsliga unter: oz-sportbuzzer.de

René Warning

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