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Etat würde sich verdreifachen

Rostock Etat würde sich verdreifachen

Warnemünder planen im Falle des Zweitliga-Aufstiegs mit 120000 Euro

Rostock. Jetzt ist es offiziell: Die Volleyballer des SV Warnemünde wollen hoch in die 2. Bundesliga Nord. Unbedingt sogar, wie Manager Frank Thiessenhusen im OZ-Gespräch verrät.

Warum und wie es mit dem Aufstieg klappen soll, das sagt der 39-Jährige auch.

Die Volleyball-Bundesliga hat mitgeteilt, dass Ihr Verein an der Vorlizenzierung für die neue Saison teilnimmt. Wollen Sie im Sommer den Zweitliga- Aufstieg angehen?

Frank Thiessenhusen: Ja, diesmal wollen wir mit dem Männerteam unbedingt in die 2. Bundesliga aufsteigen und werden dafür jede Option ziehen.

Das heißt, Sie wollen auch im Falle der verpassten Meisterschaft hoch?

So ist es. Klar, wir hätten gerne eine souveränere Saison gespielt. Bislang fehlt uns die Konstanz. Aber das ist auch unserem Verletzungspech geschuldet. Dennoch glauben wir daran, dass wir gute Qualität in der Mannschaft haben.

Wie genau ist der Aufstiegsmodus?

Der Drittliga-Meister darf direkt aufsteigen. Da Spitzenreiter Kieler MTV aus unserer Staffel nicht an der Vorlizenzierung teilnimmt, könnte auch der zweite Rang genügen, auf dem wir momentan stehen. Unser Ziel ist der erste Platz, zumindest aber die bestplatzierte Mannschaft zu sein, die am Aufstieg interessiert ist.

Wer ist Ihr größter Konkurrent?

Der VfL Pinneberg nimmt als einziger Verein neben uns aus der Nord-Staffel an der Vorlizenzierung der VBL teil. Es gilt daher, die Hamburger (aktuell Dritter/ d. Red.) hinter uns zu lassen.

Das vielleicht vorentscheidende Duell gegen den VfL steigt am 1. April in der Ospa-Arena. Dann hoffen wir auf große Fan-Unterstützung.

Was hat Sie dazu bewogen, diesmal den Aufstieg ins Visier zu nehmen?

Wir hatten bereits im Vorjahr an der Vorlizenzierung teilgenommen. Damals war es ein Testlauf. Den endgültigen Antrag zum Aufstieg haben wir dann nicht gestellt, obwohl wir als Vizemeister die Chance gehabt hätten. Mittlerweile haben wir unsere Strukturen verbessert, sind professioneller aufgestellt. Das Drumherum ist auf Zweitliga-Niveau. Zuschauer und Sponsoren unterstützen uns. Nun wollen wir sportlich nachziehen.

Können Sie die 2. Liga finanzieren?

Ja, denn viele unsere Sponsoren haben angekündigt, den Aufstieg mitzutragen. Einige werden ihr Engagement ausbauen. Der Etat würde verdreifacht werden. Wir planen im Fall der Fälle mit etwa 120000 Euro.

Welche Rolle spielen die Fans? Wie viele besuchen im Schnitt die Heimspiele des Männerteams?

Es sind mehr als 250 Zuschauer, die durchschnittlich in die Ospa-Arena kommen. Bei Topspielen waren es schon um die 350. Die Tendenz ist positiv – auch aufgrund unserer verbesserten Social-Media-Präsenz. Wir hoffen, dass in der 2. Bundesliga noch Fans kommen.Interview von: Tommy Bastian

OZ

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Die Drittliga-Volleyballer des SV Warnemünde (2. Platz, 35 Punkte) setzen am Sonnabend den Kampf um die Meisterschaft und den Aufstieg in die 2. Bundesliga fort.

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