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Europameister Thomas Reppich gewinnt 6. Ostseecup

Rostock-Warnemünde Europameister Thomas Reppich gewinnt 6. Ostseecup

90 Aktive sorgen für Rekordbeteiligung bei Ocean-Sport-Event / Ostseeküste bietet ideales Revier

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Thomas Reppich – hier 2013 im Outrigger – siegte am Sonnabend beim Ostseecup in Warnemünde.

Quelle: Johannes Weber/oz-Archiv

Rostock-Warnemünde. Es muss für die Zuschauer wie eine bunte Invasion ausgesehen haben, als am Sonnabend gegen 14.30 Uhr die ersten Rennteilnehmer mit ihren schnittigen Booten in Höchsttempo am Ziel in Warnemünde anlandeten, vom Boot sprangen und mit letzter Kraft die Landmarke zu Fuß durchlaufen haben.

Die OC Sharks, die Sektion Outrigger/Ocean-Sport des SV Breitling aus Rostock führte am Wochenende zum sechsten Mal den Ostseecup am Strand von Warnemünde durch. Die Strecke führte über rund 20

Kilometer von Kühlungsborn nach Warnemünde. 90 Sportler in 79 Booten (davon 11 Zweier) folgten dem Aufruf der OC Sharks.

„Wir haben 2011 mit 35 Sportlern begonnen, konnten im Jahr 2014 die allererste deutsche Meisterschaft im Ocean-Sport auf der Ostsee ausrichten und haben diesmal eine Rekordbeteiligung in den Bootsklassen OC 1 und OC 2 (Outrigger Canoe Einer und Zweier – Boote mit seitlichem Ausleger/ d. Red.) sowie im Surfski Einer und Zweier (Rennkanus, die fürs Wellensurfen und Fahrten auf offenem Meer konzipiert sind/d. Red.)“, freute sich Steffen Schröder. Er war einer der vielen Organisatoren und Helfer vom SV Breitling.

Den Sieg im OC 1 der Männer holte Thomas Reppich, amtierender Europameister vom Verein Preußen Kanu Potsdam. Er gewann mit einem hauchdünnen Vorsprung von 27 Sekunden vor Lokalmatador Stefan Labitzke von den Kanufreunden Rostocker Greif.

Im Surfski der Damen setzte sich Carola Cordes vom Kanuclub Charlottenburg (Berlin) vor Franka Heinrich und Kathleen Schmock (beide vom Stralsunder Kanu Club) durch. Im Surfski der Männer siegte Gordan Harbrecht aus Rostock vor Michael Dobler.

„Ocean-Sport ist ein faires Kräftemessen mit den Elementen“, sagt Schröder. „Die Athletik spielt eine große Rolle, die Aktiven müssen aber auch das Wasser lesen und die Kraft der Wellen zu nutzen wissen“. Die Ostseeküste ist ein ideales Revier mit Wind- und Wellengarantie. Sie bot auch zum 6. Ostseecup beste Bedingungen für diese Art des Kanusports. Bei Windstärke fünf und einer langen Welle von anderthalb Meter Höhe wurde das Rennen in Kühlungsborn gestartet. Die Sicherheit stand an oberster Stelle. Die gesamte Veranstaltung wurde von sieben Motorbooten der Deutschen Lebensrettungs Gesellschaft (DLRG) begleitet. Die Organisatoren hatten die Wetterprognose stets im Blick. Alle Teilnehmer sowie der gesamte Bootspool haben den Wettbewerb unbeschadet überstanden.

Erfahren genug für diese Bedingungen waren die Teilnehmer allemal. Die Leistungsdichte des Teilnehmerfeldes war hoch. „Selbst Routiniers wie Paul Mittelstädt (Rennkanu-Weltmeister im K4), Thomas Lück (Rennkanu-Weltmeister im C4) sowie Reppich mussten sich mächtig anstrengen, um vordere Plätze zu erringen“, verdeutlichte Tom Reiser, Pressesprecher vom SV Breitling.

pm

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