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DFB-Bundesgericht brummt Hansa zusätzliche Strafe auf

Rostock/Frankfurt/Main DFB-Bundesgericht brummt Hansa zusätzliche Strafe auf

Der Rostocker Drittligist muss wegen des Fehlverhaltens einiger Anhänger nun 20 000 Euro zahlen. Außerdem dürfen weniger Fans auf die Südtribüne des Ostseestadions und Choreografien sind vorerst verboten.

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Das Fehlverhalten einiger Anhänger kommt den Verein teuer zu stehen.

Quelle: Lutz Bongarts

Rostock/Frankfurt/Main. Das Bundesgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die am 13. April vom DFB-Sportgericht ausgesprochene Strafe gegen den Drittligisten Hansa Rostock geändert. Nachdem weiteres Zuschauerfehlverhalten am Dienstag nach mündlicher Verhandlung in Frankfurt/Main sanktioniert wurde, muss Hansa nun aufgrund von zehn Delikten eine Geldstrafe von 20 000 Euro zahlen.

Bei den ersten fünf Heimspielen der kommenden Saison sind zudem Choreografien durch Rostocker Fans verboten und die Zuschauerzahl auf der Südtribüne wird auf maximal 2000 Anhänger begrenzt.

Bis zum 31. Dezember 2016 müssen die Hanseaten zudem bei allen Auswärtspartien vier eigene qualifizierte Auswärtsordnungskräfte einsetzen. Die im November vergangenen Jahres verhängte und bis zum 28. Februar 2017 verlängerte neunmonatige Bewährungszeit für ein erneutes „Geisterspiel“ unter Ausschluss der Öffentlichkeit bleibt bestehen. 

In der Vorinstanz hatte die Geldstrafe 16 000 Euro betragen und anstelle des Teilausschlusses war ein Verbot auferlegt worden, Block- und Zaunfahnen sowie Banner zu verwenden. Statt dieses Verbots wurde nunmehr die Zuschauerkapazität reduziert. „Wir haben damit teilweise auch auf den Vorschlag des Vereins reagiert, weil die Durchsetzbarkeit dieser Maßnahme besser sichergestellt werden kann“, sagte Achim Späth, der Vorsitzende des DFB-Bundesgerichts.

dpa/OZ

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