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Hansa-Fanbetreuer attackiert: Ermittlungen gegen Polizisten

Rostock Hansa-Fanbetreuer attackiert: Ermittlungen gegen Polizisten

Die Staatsanwaltschaft Rostock hat Ermittlungen gegen Polizeibeamte aufgenommen, die 2014 beim Hansa-Heimspiel gegen RB Leipzig den Behindertenbeauftragten des Rostocker Klubs attackiert haben. Das ist auf einem Handy-Video eines Zuschauers zu sehen.

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Polizisten bei einem Fußballeinsatz.

Quelle: OZ-Archiv

Rostock. Das Skandalspiel Hansa Rostock - RB Leipzig am 26. April 2014 hat ein weiteres juristisches Nachspiel. Wie zuerst der NDR berichtet hatte, ermittelt die Staatsanwaltschaft Rostock gegen zwei bislang unbekannte Polizeibeamte wegen Körperverletzung im Amt. Sie sollen im Ostseestadion den hauptamtlich bei Hansa Rostock beschäftigten Behinderten-Beauftragten verletzt haben.

Auf dem Handy-Video eines Zuschauers ist zu sehen, wie der Mitarbeiter in der aufgeheizten Atmosphäre auf dem Umlauf der Südtribüne, wo sich Hansa-Fans und Polizisten in Schutzausrüstung gegenüberstanden, mäßigend auf die Anhänger einwirkt. Nachdem die Polizisten wiederholt mit Gegenständen beworfen worden sind, stürmen die Beamten in die Fangruppe. Dabei wird der Fanbetreuer zunächst von einem Polizisten zu Boden gestoßen und von einem anderen möglicherweise in den Bauch getreten. Dabei erlitt er eine Platzwunde am Kopf.

Das Video wurde Anfang des Jahres als Beweismittel in einem Prozess gegen einen Hansa-Fan verwendet, der an den Krawallen mit der Polizei beteiligt war. Es wurde an Gericht und Staatsanwaltschaft übergeben, die nun Ermittlungen aufnahm. Von externen Beobachtern ist der Polizeieinsatz im Stadion stark kritisiert worden.

Rehberg, Kai

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