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Hansa-Ikone Juri Schlünz geht von Bord

Rostock Hansa-Ikone Juri Schlünz geht von Bord

Der einstige Kapitän und Cheftrainer verlässt zum Saisonende den Rostocker Traditionsklub. „Auf eigenen Wunsch“, wie es in einer Vereinsmitteilung heißt. Derzeit ist der 54-Jährige Chef der Nachwuchsakademie.

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Geht von Bord der Kogge: Hansa-Ikone Juri Schlünz (54)

Quelle: Frank Söllner

Rostock. Er war Mannschaftskapitän, Trainer, Manager und Vorstandsmitglied bei Hansa. Juri Schlünz ist seit 48 Jahren fast ununterbrochen an Bord der Kogge - zum Saisonende legt die Klubikone sein Amt als Chef der Nachwuchsakademie nieder.

„Der FC Hansa ist und bleibt ein wichtiger Teil meines Lebens und ich werde ihm als Mitglied natürlich auch weiter erhalten bleiben„, sagt der 54-Jährige.  “Ich habe viele schöne, aber auch sehr aufreibende Jahre bei diesem Verein erlebt. Nach fast 50 Jahren und vielen unvergesslichen Momenten fällt ein Abschied natürlich nie ganz leicht. Aber irgendwann ist es dann auch an der Zeit, den Weg für die nächste Generation mit neuen Ideen frei zu machen„, wird Schlünz in einer Klubmitteilung zitiert.

Er wolle nun “vielleicht noch einmal etwas ganz anderes„ ausprobieren und “eine neue Herausforderung„ annehmen, so Schlünz, der seit 1968 Hansa-Mitglied ist.

In der Vereinsmitteilung heißt es, Schlünz gehe auf eigenen Wunsch. “Wir bedauern das Ausscheiden von Juri Schlünz aus der aktiven Arbeit des FC Hansa sehr, werden aber immer ein offenes Ohr für seinen Rat haben", sagt FCH-Marketingvorstand Robert Marien.

Schlünz begann seine Karriere bei dem mecklenburgischen Traditionsclub 1968 in der Nachwuchsabteilung. Von 1979 bis 1994 bestritt der Mittelfeldspieler 406 Pflichtspiele (356 Punkt-, 46 Pokal- und 3 Europapokal-Begegnungen sowie ein Supercup-Spiel) - so viele wie kein anderer in der 50-jährigen Geschichte des Clubs. 1991 war er Kapitän der Meistermannschaft, die in die Bundesliga aufstieg.

Nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn war der gebürtige Berliner in verschiedenen Funktionen für seinen Verein tätig. Von Oktober 2003 bis November 2004 war er Cheftrainer des damals in der Bundesliga spielenden Clubs, im November 2008 auch für kurze Zeit Interimstrainer, zudem lange Jahre Leiter der Nachwuchsakademie.

Von Fröbe, Sönke

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