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Hansa-Investor will gegen Richter vorgehen

Rostock Hansa-Investor will gegen Richter vorgehen

Rolf Elgeti kündigt rechtliche Schritte gegen Kai-Uwe Theede an. Der Vizepräsident des Oberlandesgerichts, der Hansa-Mitglied ist, hatte den Investor scharf attackiert, die Vorwürfe aber später wieder zurückgezogen.

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Hansa-Investor Rolf Elgeti (39) bei der Mitgliederversammlung im Ostseestadion. Er will juristisch gegen Vorwürfe eines Rostocker Richters vorgehen.

Quelle: Lutz Bongarts

Rostock. Hansa-Investor Rolf Elgeti kündigt rechtliche Schritte gegen den Rostocker Richter Kai-Uwe Theede an. Er werde sich „mit geeigneten juristischen Mitteln gegen diese Verunglimpfung meiner Person“ wehren, teilte Elgeti mit.

Theede, Hansa-Mitglied und Vizepräsident des Oberlandesgerichts in Rostock, hatte nach der außerordentlichen Mitgliederversammlung am Sonntag behauptet, Elgeti habe „heimlich“ 30 000 Euro an die Fanszene gezahlt, diesen Vorwurf aber wenige Stunden später „mit Bedauern“ und einer Entschuldigung wieder zurückgezogen.

Theede beklagt darüberhinaus den schlechten inneren Zustand des Fußball-Drittligisten. „Die schädlichen Strukturen und der schlechte Geist, die in den letzten Jahren in den Verein eingezogen sind, sind längst nicht vertrieben“, schreibt der Jurist.

„Trotz des Widerrufs durch Kai-Uwe Theede selbst ist es für uns äußerst ärgerlich, dass mit haltlosen Anschuldigungen die Arbeit und der Einsatz engagierter Mitglieder in einer solchen Weise mit Füßen getreten wurden. Dies ist einfach nicht akzeptabel“, wird Hansa-Marketingvorstand Robert Marien in einer Klubmitteilung zitiert.

Von Fröbe, Sönke

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