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Hansa: Wieder schwere Vorwürfe gegen Ex-Boss Dahlmann

Rostock Hansa: Wieder schwere Vorwürfe gegen Ex-Boss Dahlmann

Durch den früheren Vorstandschef sei dem Fußball-Drittligisten unter anderem „ein deutlicher finanzieller Schaden entstanden“, heißt es in einer schriftlichen Information des Klubs an seine Mitglieder.

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Michael Dahlmann trat im Oktober 2015 nach schweren Vorwürfen als Hansa-Vorstandschef zurück.

Quelle: Frank Söllner

Rostock. Wenige Tage vor der außerordentlichen Mitgliederversammlung des FC Hansa am 17.April gibt es erneut schwere Vorwürfe gegen den früheren Klubchef Michael Dahlmann. Der 57-seitige Ergebnisbericht nach einer Tiefenprüfung stellt dem im vergangenen Oktober zurückgetretenen Vorstandsvorsitzenden ein vernichtendes Zeugnis aus.

Darüber informierte Hansa gestern in einer Mitgliederinformation, die der OZ vorliegt. „Zum Schutz der Handelnden und in erster Linie zum Schutz der Vereins“, heißt es in der Mail, wolle man aber „nichts unnötig an die Öffentlichkeit zerren“.

Dabei sind die Anschuldigungen gegen Dahlmann massiv. Es geht um den Vorwurf „mehrerer Pflichtverletzungen, Verstöße gegen die Auskunftspflichten, mehrfache Überschreitungen der Vertretungsbefugnis, arbeitsrechtliche Verstöße gegen die Verschwiegenheitspflicht in mehreren Fällen, Verstöße gegen die Satzung des Vereins und Verletzung der einem Vorstand obliegenden Sorgfaltspflicht“. Durch die teilweise willkürlichen Entscheidungen sei „dem Verein ein deutlicher finanzieller Schaden entstanden“, heißt es in der Mitglieder-Info.

Von Fröbe, Sönke

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