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Hansa muss bis Mai mit Polizei Sicherheitskonzept erarbeiten

Rostock Hansa muss bis Mai mit Polizei Sicherheitskonzept erarbeiten

Die Rostocker Polizei hat den Lizenzierungsunterlagen des Rostocker Fußball-Drittligisten nur unter Vorbehalt zugestimmt. Sie fordert ein neues Sicherheitskonzept für die Südtribüne.

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Die Südtribüne im Ostseestadion.

Quelle: Andy Bünning

Rostock. Die Rostocker Polizei hat die Lizenzunterlagen des FC Hansa Rostock für die kommende Saison nur unter Vorbehalt mit unterschrieben. Hintergrund sind nicht tragfähige Sicherheitskonzepte des Fußball-Drittligisten, insbesondere für die Südtribüne. Der Verein wurde aufgefordert, bis zum 31. Mai ein mit der Polizei abgestimmtes Sicherheitskonzept zu erarbeiten. Dies hat die Polizei auch dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) in einem Schreiben mitgeteilt.

Vorausgegangen war am Montag ein Gespräch mit dem für Sicherheitsfragen zuständigen Hansa-Vorstand Robert Marien. Die vom Klub vorgesehenen neuen Barrieren zwischen Südtribüne und Gäste-Fanblock sowie die angekündigte Erhöhung der Zahl von „Fan-Ordnern“ geht der Polizei noch nicht weit genug. Sie sieht die geplanten Veränderungen nur als ersten Schritt an.

„Wer langfristig und tatsächlich Fanverhalten verändern will, muss strategisch und konzeptionell alle positiven Kräfte des Vereins und die gesellschaftlichen Partner bündeln“, sagte Michael Ebert, Leiter der Polizeiinspektion Rostock. „Wir wollen dem sportlichen Erfolg des Vereins nicht im Wege stehen. Gleichzeitig verbindet sich mit der Unterzeichnung die Hoffnung, dass es dem Verein gelingt, die positive Fankultur wiederzubeleben“, sagte Polizeidirektor Michael Ebert.

Der abstiegsgefährdete Fußball-Drittligist plant im Falle des Ligaverbleibs für die nächste Saison mit einem Etat von 3,15 Millionen Euro. Das teilte der Verein am Dienstag mit. „Wir sind optimistisch, die wirtschaftlichen, technisch-organisatorischen und sicherheitsrelevanten Bedingungen für die Zulassung der 3. Liga 2016/17 zu erfüllen“, sagte Christian Hüneburg, Vorstand für Finanzen und Verwaltung, in einer Pressemitteilung. Die Unterlagen im Zulassungsverfahren für die Spielzeit 2016/2017 sind nach Vereinsangaben fristgerecht beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) in Frankfurt am Main eingereicht worden.

 



Kai Rehberg und dpa

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Zustimmung zu Lizenzunterlagen des FCH nur unter Vorbehalt

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