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Hansa muss zweitbeste Abwehr knacken

Rostock Hansa muss zweitbeste Abwehr knacken

Trainer Brand fordert aggressiven Auftritt der Mannschaft am Sonntag gegen Halle / Karten nur im Vorverkauf erhältlich

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Rostock. Mit eingeschränkter Offensivkraft geht der FC Hansa in sein Heimspiel am Sonntag (14.00 Uhr) gegen den Halleschen FC. Nach dem Grippe-Ausfall von Marcel Ziemer und dem Teil-Training von Tim Väyrynen (Wadenprobleme) in dieser Woche liegt die Last im Angriff nun allein auf den Schultern von Soufian Benyamina. Neben ihm müssen die Rostocker nun andere Trümpfe in die Waagschale werfen, um erstmals seit Oktober 2016 wieder ein Heimspiel zu gewinnen.

Hansa-Trainer Christian Brand

FOTO: LUTZ BONGARTS

Anbieten würde sich eine Rückkehr von Tobias Jänicke, der vor einer Woche aus dem 18er-Kader geflogen ist. Darauf hat der Flügelflitzer auf dem Trainingsplatz in dieser Woche eine Reaktion gezeigt.

Eine Garantie für seine Rückkehr ins erweiterte Aufgebot ist das aber nicht. „Tobi ist einer von 23 Spielern, der die Chance hat, sich zu zeigen. Jeder Spieler hat seine Geschichte, daraus ergibt sich eine gewisse Erwartungshaltung. Nur wer gute Leistungen bietet, ist dabei“, stellt Chefcoach Christian Brand noch einmal klar.

Schlagkraft bei Hansa ist nötig, schließlich hat Halle die zweitbeste Abwehr der Liga. 16 Gegentore in 22 Spielen – nur Spitzenreiter Duisburg (15) ließ noch weniger zu. „Im Moment sind sie sehr konstant. Mit Gjasula und Fennell im Zentrum finde ich sie richtig gut“, erkannte auch Hansa-Kapitän Maximilian Ahlschwede an. Für Chefcoach Brand ist der Tabellenvierte aus Sachsen-Anhalt „eine richtig gute Mannschaft“. Halle ist das heimstärkste Team, musste als Einziger in dieser Saison noch keine Niederlage im eigenen Stadion hinnehmen. Im Hinspiel gab’s ein 0:0. „Wir können mithalten, müssen aber 90 Minuten konzentriert und hellwach sein“, sagt der FCH-Trainer. Er fordert einen „engagierten und aggressiven“ Auftritt seiner Truppe, damit nach sechs sieglosen Heimspielen in Folge endlich mal wieder ein Dreier bejubelt werden kann.

Rund 12000 Besucher werden erwartet. Allerdings greift in den nächsten fünf Heimspielen noch ein Zuschauer-Teilausschluss. Im „Geisterspiel“-Urteil wurde die Zuschauerzahl der Südtribüne auf 2000 begrenzt. Wer das Ostduell im Stadion miterleben will, muss sein Ticket heute im Vorverkauf erwerben. Die Tageskassen bleiben geschlossen. Kai Rehberg

So könnte Hansa spielen:

Schuhen – Ahlschwede, Henn, Hoffmann, Holthaus (Gardawski) – Grupe, Erdmann – Andrist, Bischoff, Quiring – Benyamina.

TV: So., 14.00 Uhr, MDR

OZ

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Großaspach

Christopher Quiring machte am Sonnabend sein bislang bestes Spiel seit seinem Winter-Wechsel zu Hansa, konnte sich und die Mannschaft aber erneut nicht mit einem Sieg belohnen.

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Eckdaten des Vereins
  • Voller Name: Fußballclub Hansa Rostock e. V.
  • Ort: Rostock, Mecklenburg-Vorpommern
  • Gegründet: 28. Dezember 1965
  • Vereinsfarben: Weiß-Blau
  • Stadion: Ostseestadion
  • Plätze: 29.000
Ostseestadion
  • Frühere Namen
    Ostseestadion (1954–2007)
    DKB-Arena (2007–2015)
  • Ort: Kopernikusstraße 17 18057 Rostock
  • Eigentümer: Ostseestadion GmbH & Co. KG
  • Betreiber: Ostseestadion GmbH & Co. KG
  • Baubeginn: Neues Stadion: 2. April 2000 (Grundsteinlegung)
  • Eröffnung     
    Altes Stadion: 27. Juni 1954
    Neues Stadion: 4. August 2001
  • Erstes Spiel     
    Altes Stadion: 27. Juni 1954 Einheit Schwerin – Chemie Zeitz 1:3
    Neues Stadion: 4. August 2001 Hansa Rostock – Bayer 04 Leverkusen 0:3 (Bundesliga)
  • Oberfläche: Naturrasen
  • Kosten: 55 Mio. DM
  • Spielfläche: 105 x 68 m