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Nur Geldstrafe: Hansa-Sprayer kommen glimpflich davon

Rostock Nur Geldstrafe: Hansa-Sprayer kommen glimpflich davon

Zwei der drei Männer, die in Chile eine U-Bahn beschmiert hatten, sind auf einem Graffito im Ostseestadion verewigt. Innenminister Caffier schlug vor, ihre Köpfe dort zu übermalen.

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Nachdem sie in Santiago eine U-Bahn besprüht hatten, wurden drei Hansa-Fans von der örtlichen Polizei festgenommen.

Quelle: Screenshot

Rostock. Die Hansa-Fans, die in Chile eine U-Bahn beschmiert hatten, kamen vergleichsweise glimpflich davon. Die drei Deutschen wurden gegen Zahlung einer Kaution in Höhe von umgerechnet jeweils 780 Euro freigelassen. Staatsanwältin Lisette Mora sagte, die Männer müssten zudem den an der Metro entstandenen Schaden bezahlen. In Deutschland drohen ihnen keine weiteren Strafen. Student Oliver N. (28), Florian G. (25) und Taxifahrer Oliver S. (27) waren in der Nacht zu Dienstag in Santiago de Chile bei ihrer Tat von einer Überwachunsgkamera gefilmt und anschließend verhaftet worden. 

Pikant ist, dass zwei der drei in Chile festgenommenen Hansa- Fans seit 2014 auf einem Graffito im Ostseestadion verewigt sind. Damals gab es massive Kritik am Klubvorstand, der es zulasse, dass Gewalttätern im Stadion ein Denkmal gesetzt wird. „Vielleicht sollte man die abgebildeten Köpfe austauschen“, hatte Innenminister Lorenz Caffier (CDU) vorgeschlagen: „Hier sind offensichtlich Leute porträtiert worden, die Fußball als Gewaltorgie betrachten.“

In einem Video des Nachrichtensenders N24 wird darüber spekuliert, ob die Aktion in Chile Teil eines neuen Graffiti-Films ist. Unter dem Titel „Blau-weiß-rot“ (Hansas Vereinsfarben), wird im Internet eine DVD gehandelt, auf der Hansa-Anhänger gezeigt werden, die in Moskau, Neapel und Mexico -City Züge besprühen. Der bekannte Rapper und Hansa-Fan Marteria war in einem Trailer für die DVD „Blau-weiß-rot“ aufgetreten.

 



OZ

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