Volltextsuche über das Angebot:

11 ° / 9 ° Regen

Navigation:
Schlägereien nach Hansa-Spiel bringen Zug zum Stehen

Coswig/Dresden/Rostock Schlägereien nach Hansa-Spiel bringen Zug zum Stehen

Offenbar waren sechs Anhänger von Hansa Rostock von 15 Dynamo-Dresden-Fans attackiert worden. Schon vor der Begegnung hatte es zwischen beiden Fanlagern Auseinandersetzungen gegeben.

Voriger Artikel
Turbulentes Ost-Derby: Hansa holt Punkt in Dresden
Nächster Artikel
Happy End in letzter Minute

Vor und nach dem Spiel von Hansa Rostock gegen Dynamo Dresden gerieten am Sonnabend beide Fanlager aneinander. Im Stadion selbst sorgten die Fans während des Spiels für gute Stimmung.

Quelle: Andy Bünning

Coswig/Dresden/Rostock. Einen Tag nach den gewalttätigen Ausschreitungen unter Fußball-Fans von Dynamo Dresden und dem FC Hansa Rostock in einem Regionalzug dauern die Ermittlungen zum Tathergang an. Zu Wochenbeginn würden die Datenträger mit den Bildaufzeichnungen einer Zugüberwachungskamera ausgewertet, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Sonntag in Dresden.

Den Angaben zufolge war eine sechsköpfige Gruppe Rostock-Anhänger von 15 Dynamo-Fans attackiert worden. Dabei wurde ein Hansa-Fan verletzt, der jedoch eine ärztliche Behandlung abgelehnt habe. Zwei Dynamo-Anhänger sind tatverdächtig.

Nach der unentschieden (2:2) ausgegangenen Partie habe sich die Lage im Regionalexpress von Dresden nach Leipzig zugespitzt, so dass dieser laut Bundespolizei nicht weiterfahren konnte. Zuvor habe ein Zeuge telefonisch gemeldet, dass sich dort rund 60 Reisende schlagen würden. Eine Hundertschaft Bundespolizisten, die auf dem Rückweg von ihrem Einsatz war, rückte am Bahnhof Coswig an und habe die Sache „relativ schnell geklärt“, hieß es.

Unmittelbar nach dem Spiel hatte die Polizeidirektion Dresden zunächst noch von einem „überwiegend friedlichen und sportbetonten Fußballnachmittag“ berichtet. Weil allerdings schon vor der Begegnung Anhänger beider Mannschaften aneinandergeraten seien, habe die Polizei 69 Rostocker Fans für die Dauer des Matches in Gewahrsam genommen. Gegen sie ermittele die Kripo wegen Landfriedensbruchs. Es seien 950 sächsische Polizeibeamte und rund 200 Bundespolizisten im Einsatz gewesen.

Von dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Rostock
Hansa-Kapitän Tobias Jänicke (27)

Es ist die zweite Rückkehr des Rostockers zu seinem Ex-Verein. An die erste hat der Offensivmann beste Erinnerungen.

mehr
Mehr aus FC Hansa