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Favoriten erreichen Pokal-Viertelfinale

Rostock Favoriten erreichen Pokal-Viertelfinale

Empor-Reserve gewinnt Derby bei der HSG Uni Rostock / Schwaaner SV quält sich in nächste Runde

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Aushilfs-Torwart Gregor Menzel (r.) ärgerte die Empor-Werfer mit waghalsigen Aktionen. Trotzdem reichte es nicht zur Überraschung.

Quelle: Foto: Oliver Behn

Rostock. Sowohl der HC Empor Rostock II (U 23) als auch der Schwaaner SV wurden ihrer Favoritenrolle im Handball-Landespokal gerecht. Die beiden MV-Ligisten zogen am Wochenende ins Viertelfinale ein.

HSG Uni Rostock – HC Empor Rostock U23 28:34 (11:19). HSG- Schlussmann Gregor Menzel riss die Arme nach oben und feuerte das Publikum an. Da lief die zweite Halbzeit der Landespokal-Partie zwischen der HSG Uni Rostock und der höherklassigen U 23 des HC Empor. Obwohl sein Team sieben Minuten vor Schluss mit acht Toren zurücklag, brachte der 29- Jährige die Zuschauer im Gerüstbauring mit seinen Paraden zum Toben. Das Besondere: Menzel ist kein Torwart, sondern Feldspieler.

Doch als HSG-Stammtorhüter Thorben Neuke eine Zweiminutenstrafe erhielt, musste Trainer Marcel Fouquet improvisieren. „Gregor stand in der Jugend schon im Tor und einen Ersatztorwart hatten wir nicht“, erklärte Fouquet. Menzel überlegte nicht lange und wechselte kurzerhand das Trikot, klebte sich die Rückennummer 1 auf das Trainingsshirt und stellte sich zwischen die Pfosten.

Dann hielt der gelernte Rückraumspieler nicht nur den ersten, sondern auch den zweiten Wurf, der auf sein Tor kam. „Da hat’s angefangen, richtig Spaß zu machen“, freute sich Menzel. Nach seiner Einwechslung verkürzte die HSG den Rückstand auf fünf Tore und träumte wieder von der Pokalsensation. Auch nach Ablauf der Zweiminutenstrafe blieb Menzel im Tor. „Ich konnte den Trainer verstehen, warum sollten wir was ändern?“, scherzte Menzel. Doch der Zwischenspurt der HSG reichte nicht mehr zum Sieg. Die Empor- Reserve zeigte keine Nerven und gewann 34:28.

Das durchschwitzte Torwarttrikot tauschte Gregor Menzel nach Abpfiff gegen sein Traineroutfit und schlüpfte direkt in seine nächste Rolle. Der leidenschaftliche Handballfan ist gleichzeitig Trainer bei der Frauenmannschaft der HSG Uni Rostock. Diese unterlag im Derby dem SV Warnemünde II mit 28:29. HSG Uni Rostock: Neuke – Schumacher, Menzel 4, Wellbaum 6, Klebba 4, Piater, Charisius 2, Hentschel 9, Fouquet, Bäumer 3.

HC Empor U23: Ionita, Aszulo, Mehler – von Fritschen 5, Haasmann 4, Schulz 3, Glaser 1, Mehr 2, Vollbehr 4, La. Goldschmidt 7, Krahn 1, Willführ 2, Schütze 5.

SSV Einheit Teterow – Schwaaner SV n. 7m 30:31 (26:26, 12:14). Die favorisierten Gäste verspielte kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit den sicheren Sieg und konnte die Partie gegen den Verbandsligisten Teterow erst im Siebenmeterwerfen für sich entscheiden. obe

Schwaaner SV: Humke, Froriep – König 2, Stolze 4, Strube, Elsner 10, Frank 1, Gruszka 1, Polkow 3, Langberg 1, Frieser 7, Schulz 2.

Außerdem spielten: Landespokal, Frauen: SG Uni Greifswald/Loitz – Rostocker HC II 29:28, Vellahner SV – SV Warnemünde 23:33.

OZ

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