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Feste feiern geht nur mit Ehrenamtlern

Warnemünde Feste feiern geht nur mit Ehrenamtlern

Große Teile von Warnemünde sind zu einer Festmeile geworden, dazu kommen noch die Segelwett- bewerbe / Ohne Ehrenamtliche wäre das Fest nicht zu bezahlen.

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Christiane Bartel (v. l.), Angelika Grüder und Dagmar Stave vom Warnemünde-Verein schenken auf der Promenade Getränke aus.

Quelle: Foto: Ove Arscholl

Warnemünde. Wer als Gast zur Warnemünder Woche kommt, bemerkt sie wohl kaum, wer als Segler kommt, richtet seinen Blick auf seine sportlichen Erfolge – und wird sie auch nicht unbedingt erkennen: die zahlreichen Ehrenamtlichen, die sowohl das Warnemünder Sommerfest als auch die Seglerwoche erst ermöglichen.

OZ-Bild

Große Teile von Warnemünde sind zu einer Festmeile geworden, dazu kommen noch die Segelwett- bewerbe / Ohne Ehrenamtliche wäre das Fest nicht zu bezahlen.

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Eine dieser Ehrenamtlichen ist Edelgard Wlost, Vorsitzende der Warnemünder Frauenchors. Der Frauenchor selbst hat seinen Auftritt bei Niegen Ümgang zur Beginn der Warnemünder Woche schon hinter sich, aber Edelgard Wlost hilft ehrenamtlich im Race-Office bei den Anmeldung für die Regatten mit. „Hier war ein bisschen Not am Mann und ich mache aus Freundschaft und aus Liebe zur Sache“, sagt Edelgard Wlost und ist damit eine Warnemünderin, die Oberbürgermeister Roland Methling (UFR) zu schätzen weiß: „Die Warnemünder Woche würde in diesem Jahr nicht zum 80. Mal stattfinden können ohne das ehrenamtliche Engagement der vielen Helfer“, sagte Methling gestern. Das umfasse die Seglerinnen und Segler, Trainer und Betreuer ebenso wie die Wettkampfleitungen und alle, die an Land für einen reibungslosen Ablauf und das Wohl der Gäste sorgen.“

Bei solchem Lob kann man sich auch einmal eine Pause gönnen. Das tat gestern Hans-Jürgen Bohn, Vorsitzender des Warnemünder-Segelclubs (WSC), der die Warnemünder Woche veranstaltet, bei einer Tasse Bohnenkaffee.

„Der WSC ist hier mit rund 50 seiner Mitglieder im Einsatz“, sagte Bohn. „Eingesetzt sind sie als Helfer an der Slipanlage, schleppen mit Motorbooten andere Boote, sind als Kraftfahrer und als Kranführer behilflich. „Insgesamt mit den Helfern der anderen Vereine haben wir 326 Ehrenamtliche bei der Organisation“, sagte Bohn, der sich darüber freute, dass die Regatta-Gesellschaft kommen soll,weil die Last der Organisation für die Ehrenamtlich bald nicht mehr zu tragen war. Wie sie genau strukturiert werden soll, sei noch nicht gewiss, aber eins weiß der WSC-Vorsitzende bereits jetzt: „Die Ehrenamtler werden auch künftig ein Teil dieser Struktur sein.“ Denn Bohn ist klar: „Auch in der Zukunft wird ihre Arbeit nicht zu bezahlen sein, wenn wir nicht ganz große Summe Geld in die Hand nehmen wollen.“ Ehrenamtler sind auch nicht wegzudenken, wenn es um das traditionelle Sommerfest geht.

„Während der Festwoche haben wir 60 ehrenamtliche Mitglieder des Vereins im Einsatz“, sagte Ingeborg Regenthal, Büroleiterin des Vereins. Eine der Hauptaufgaben dieser Helfer ist die Betreuung des Niegen Ümgangs, der in diesem Jahr 2680 aktive Teilnehmer hatten, die sich auf einer Länge von 1,8 Kilometer aufgereiht hatten.

„Damit tun die Vereine einerseits etwas für das Sommerfest, andererseits auch für sich, denn sie können sich der Öffentlichkeit vorstellen“, sagt Ingeborg Regenthal. Insgesamt hatten sich 38 Vereine beteiligt und Hans-Joachim Richert, stellvertretender Vorsitzender und für die Vereinsfinanzen verantwortlich, freute sich besonders über die starke Präsenz des Warnemünder Sportvereins.

Von einer Gesellschaft, wie sie die Segelwoche jetzt bekommen soll, mögen beiden nicht so recht etwas hören.

„Die Vielfalt und Aktivitäten kommen nur aus dem Ehrenamt“, sagt Richert und Ingeborg Regenthal fügt hinzu: „Das geht nicht gut, diese Veranstaltung ist einfach viel zu speziell.“

Kalender und Grillrezepte im Medienzelt

Im OZ-Medienzelt auf der Strandpromendade gibt es neben der gläsernen Redaktion auch bereits den neuen OZ-Kalender „Schöne Ostsee 2018“ zu kaufen. Auch das Buchsortiment der OZ-Service- Center ist während der Warnemünder Woche hier zu haben – von Grillrezepten über maritime Geschichten für Kinder bis zum historischen Roman „Schorler“. Außerdem können sich Kinder das Gesicht schminken lassen.

Das Medienzelt ist täglich ab 12 Uhr geöffnet.ove

Michael Schißler

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