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Förderkader peilt Sieg im ersten Pflichtspiel an

Förderkader peilt Sieg im ersten Pflichtspiel an

Fußball-Verbandsliga: Rostocker sind auswärts in Neubrandenburg gefordert / RFC und Pastow genießen Heimrecht

Rostock. Für Ron Tarra endet morgen eine sechsmonatige Leidenszeit. Der Kapitän von Fußball-Verbandsligist FC Förderkader René Schneider steht nach halbjähriger Verletzungspause bei einem Pflichtspiel wieder im Kader. „Ich bin froh, dass ich nach so langer Zeit wieder dabei sein kann“, sagt der 29-Jährige.

Der Offensivspieler gastiert morgen mit den Rostockern um 13.00 Uhr beim 1. FC Neubrandenburg. Für den Förderkader ist es gleichzeitig der Pflichtspiel-Auftakt in diesem Jahr.

Beim 2:2 im Hinspiel gegen die Vier-Tore-Städter war Tarra für den Förderkader noch 90 Minuten auf dem Platz. Eine Partie später beim FC Pommern Stralsund (3:0) passierte das große Unglück für den Rechtsfuß. Bei einem Zweikampf zog er sich einen Wadenbeinbruch zu.

Trotz seines langfristigen Ausfalls versuchte Tarra in der Hinrunde so nah wie möglich an der Mannschaft zu sein. „Wir haben ein junges Team, da ist es immer gut, wenn eine weitere erfahrene Person dabei ist. An der Seitenlinie habe ich manchmal versucht, wie ein Co-Trainer Einfluss zu nehmen“, schildert er.

Gegen Neubrandenburg kommt ein Startelf-Einsatz für Tarra noch zu früh. Er wird zunächst auf der Ersatzbank Platz nehmen. „Vielleicht reicht es ja für ein paar Minuten, wir werden es sehen“, blickt der Angreifer voraus.

Förderkader-Trainer Stephan Malorny hält große Stücke auf seinen Führungsspieler. „Ron ist zwar kein klassischer Torjäger, leitet dafür aber viele Angriffe ein. In den engsten Räumen findet er immer Lösungen für unser Spiel“, lobt der 58-Jährige.

Malorny reist guten Mutes nach Neubrandenburg. „Wir haben eine gute Vorbereitung hinter uns, steigerten uns von Woche zu Woche“, meint er, warnt aber auch: „Das Hinspiel-Ergebnis sollte uns zeigen, dass die Partie ein echter Gradmesser wird.“

Der Förderkader steht mit 18 Punkten momentan auf dem achten Tabellenrang, hat sechs Zähler Vorsprung auf die Abstiegspunkte. Mit einem Sieg können die Rostocker den Vorsprung zum Tabellenkeller vergrößern. Gegner Neubrandenburg (14 Punkte) ist auf Rang 13 noch tiefer drin im Kampf um den Ligaverbleib.

Während der Förderkader morgen mit dem Ligabetrieb loslegt, hat der SV Pastow (12. Platz, 14 Punkte) bereits zwei Spiele hinter sich. Nach dem wichtigen Heimsieg in der Vorwoche im Kellerduell gegen Schlusslicht FC Pommern Stralsund (2:0) wollen die Rand-Rostocker nachlegen. Der Vorstadt-Klub erwartet morgen (14.00 Uhr) auf dem Kunstrasen am Bornkoppelweg in Broderstorf Torgelower FC Greif (5., 34). Die Gäste haben vor der Saison den Gewinn des Landesmeistertitels als Ziel ausgegeben.

Ebenfalls vor heimischer Kulisse muss der Rostocker FC (6., 23) ran. Nach einem zuletzt spielfreien Wochenende empfängt das Team von Trainer Felix Dojahn zur gleichen Zeit morgen Aufsteiger Hagenower SV (15., 12).

Mehr zur Verbandsliga unter:

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Johannes Weber

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