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Hafen-Kapitän Thom: Wir bleiben drin!

Hafen-Kapitän Thom: Wir bleiben drin!

Im OZ-Interview gibt sich der 31-jährige Routinier trotz des verpassten Befreiungsschlags beim 3:3 in Warnemünde zuversichtlich, dass der abstiegsgefährdete Traditionsklub die Landesliga hält und verrät warum

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Rostock. Wie haben Sie die Partie in Warnemünde erlebt?

Martin Thom: Wir sind gut in die Partie gestartet, wollten von Beginn an Pressing spielen, das ist uns gut gelungen. In der Folge haben wir verdient die beiden Tore gemacht und 2:0 geführt.

Uns war klar, dass Warnemünde nach der Pause Gas geben wird und so ist es auch gekommen. Nach einem eigenen Eckball laufen wir in einen Konter, dadurch fällt das 1:2. Daraufhin hat Warnemünde das Spiel gedreht – und das nicht unverdient.

Aber der SV Hafen hat noch mal zurückgeschlagen...

Thom: Richtig! Wir sind in der turbulenten Schlussphase gut zurückgekommen. Deshalb muss ich der Mannschaft ein Riesenkom-pliment für die starke kämpferische Leistung machen.

Sie haben das 2:0 per direkt verwandeltem Freistoß erzielt. Wieso hat Ihr Team diese Führung aus der Hand gegeben?

Thom: Warnemünde hat umgestellt und in der Spieleröffnung mit einer Dreierkette in der Abwehr agiert. Darauf fanden wir kein Rezept. Warnemünde kam dadurch besser in die Partie, war besonders mit hohen Bällen erfolgreich. Wir haben in dieser Phase die entscheidenden Zweikämpfe im Mittelfeld verloren, wodurch der Gegner zu vielen Chancen kam.

Nach dem Abpfiff sagten Sie im Mannschaftskreis, dass Sie stolz auf Ihr Team seien. Warum?

Thom: Wir sind in dieser Saison das erste Mal nach einem Rückstand zurückgekommen. Das macht mich stolz und gibt uns Auftrieb für die verbleibenden Partien.

Was macht Ihnen Hoffnung am Ende die Klasse zu halten?

Thom: In der ersten Hälfte sowie in den letzten 25 Minuten der Begegnung haben wir gezeigt, dass wir es drauf haben. Weil die Jungs im Training gut arbeiten, bin ich absolut positiv gestimmt, dass wir am Ende die nötigen Punkte zum Klassenerhalt holen werden.

Sie sind seit Sommer 2012 beim SV Hafen und haben seitdem mehrmals gegen den Abstieg gespielt. Helfen diese Erfahrungen?

Thom: Ich denke schon. In dieser Zeit habe ich einige Dinge mitgenommen. Es war jedes Jahr spannend und anstrengend zugleich. Wir müssen die Ruhe bewahren, zusammenstehen und alles raushauen.

Dann bleiben wir drin!

Wo wollen Sie in Zukunft mit dem SV Hafen hin?

Thom: Im Moment zählt nur: Wir wollen unbedingt den Abstieg vermeiden. In naher Zukunft wollen wir dann in der Landesliga wieder eine bessere Rolle spielen als zuletzt und im gesicherten Tabellenmittelfeld stehen. Man darf nicht vergessen: Wir sind ein Ausbildungsverein und stolz darauf, dass wir viele junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs an den Männerbereich ranführen können. Mit der jungen Truppe dauert es eine gewisse Zeit, etwas aufzubauen.

Aufstellungen und Tore zum Spiel Warnemünde gegen Hafen unter: www.oz-sportbuzzer.de

Restprogramm der Abstiegskandidaten

SG Empor Richtenberg

(10., 31:55 Tore, 19 Punkte)

21.05., 14 Uhr PSV Ribnitz-Damg. (A)

04.06., 15 Uhr SV Hafen Rostock (H)

12.06., 14 Uhr SV Warnemünde (A)

FC Anker Wismar II

(11., 33:62, 17)

21.05., 14 Uhr VfL Bergen (A)

04.06., 15 Uhr PSV Ribnitz-Damg. (H)

12.06., 14 Uhr SV Hafen Rostock (A)

SV Rot-Weiß Trinwillershagen

(12., 26:60, 17)

21.05., 14 Uhr Tribseeser SV (H)

04.06., 15 Uhr Gnoiener SV (A)

12.06., 14 Uhr Doberaner FC (H)

SV Hafen Rostock

(13., 26:66, 16)

21.05., 14 Uhr Laager SV (H)

04.06., 15 Uhr Empor Richtenberg (A)

12.06., 14 Uhr Anker Wismar II (H)

Tribseeser SV

(14., 20:63, 9)

21.05., 14 Uhr Trinwillershagen (A)

04.06., 15 Uhr VfL Bergen (H)

12.06., 14 Uhr PSV Ribnitz-Damg. (A)

Aktuelle Tabelle: OZ-Seite 20

Interview von Johannes Weber

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