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Handballer zieht’s an den Strand

Rostock Handballer zieht’s an den Strand

22. Rostocker Beachhandball-Tage steigen am Sonnabend und Sonntag in Warnemünde / Turnier ist seit Wochen ausgebucht

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Simon Herold (am Ball) agierte im Vorjahr als stürmender Torhüter bei den Beachhandball-Tagen in Warnemünde.

Quelle: Johannes Weber/oz-Archiv

Rostock. Eckard Pedde beobachtet in diesen Tagen die Wettervorhersagen ganz genau. Der 56-jährige Beachhandballwart des Bezirkshandballverbandes (BHV) Rostock/MV Nord ist der Cheforganisator der 22. Rostocker Beachhandball-Tage. Er hofft, dass es am Wochenende trocken bleibt. Dann werden wie im Vorjahr rund 600 Aktive aus ganz Deutschland am Strand von Warnemünde erwartet.

OZ-Bild

22. Rostocker Beachhandball-Tage steigen am Sonnabend und Sonntag in Warnemünde / Turnier ist seit Wochen ausgebucht

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„Unser Turnier ist seit Wochen ausgebucht. Die Teilnehmer kommen zwar überwiegend aus Rostock und der näheren Umgebung, doch auch aus der Ferne sind Sportlerinnen und Sportler dabei. Viele nutzen die Traditions-Veranstaltung für einen Besuch in der Heimat“, sagt Pedde.

Die ersten Teams reisten gestern an. Sie übernachten auf Zeltplätzen, in Sporthallen oder bei Verwandten in der Gegend. Jeweils 24 Frauen- und Männermannschaften sind dabei. Unter den Spielern dürfte auch wieder das eine oder andere Gesicht aus der Bundesliga sein. Viele Akteure des Zweitligisten HC Empor Rostock nutzten das Turnier in der Vergangenheit als willkommene Abwechslung in der Sommerpause.

„Die meisten Teilnehmer haben sich unter kreativen Spitznamen angemeldet. Daher weiß man nicht genau, woher sie kommen. Theoretisch darf jeder Verein lediglich ein Frauen- und ein Herren-Teams ins Rennen schicken. Aber es wird getrickst“, weiß Pedde um die Beliebtheit der Handball-Tage, die ins Programm der 79. Warnemünder Woche eingebettet sind.

Gespielt wird direkt am Strand unterhalb des Leuchtturms, Hauptaufgang eins, auf sechs Feldern. Ausgesuchte Vor- sowie Zwischenrunden-Begegnungen und die Endspiele der Frauen und Männer werden in der Sport- und Beacharena ausgetragen. Los geht’s am Sonnabend und Sonntag jeweils um 10.00 Uhr. Das erste Finale, das die Damen bestreiten, soll am zweiten Wettkampftag gegen 16.00 Uhr beginnen.

„Jede Mannschaft hat mindestens drei Begegnungen am Sonnabend und zwei am Sonntag“, verspricht Pedde. „Die Anreise muss sich ja lohnen.“ Der Rostocker hofft auf viele spannende, faire Spiele und spektakuläre Treffer.

Beach- ist ein anderes Spiel als Hallenhandball. Das Besondere: Treffer durch aufgerückte Torhüter und Feldspielertore per Kempatrick oder nach Pirouetten zählen im tiefen Sand doppelt. Die meisten Mannschaften wechseln deshalb nach jedem eigenen Angriff den Torwart, der das Spielfeld so schnell wie möglich seitlich verlassen muss, damit hinten ein Mitspieler reinlaufen kann.

Am Rande der Veranstaltung wird viel gefeiert. Damit alles im Rahmen bleibt, weisen die Veranstalter darauf hin, dass bei Alkoholkonsum auf dem Spielfeld oder am Rande Spielern oder Teams der Ausschluss vom Spielbetrieb droht.

tb

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