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Hurra! Graal-Müritz feiert Sieg im Landesklassen-Pokal

Dorf Mecklenburg Hurra! Graal-Müritz feiert Sieg im Landesklassen-Pokal

TSV-Kicker setzen sich im Finale beim Mecklenburger SV mit 4:1 durch / Am kommenden Sonnabend gibt´s die Chance auf den Meisterschaftstitel

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TSV-Kapitän Tobias Schollmaier (l.), der gestern verletzt zuschauen musste, erhält von Staffelleiter Dirk Dannehl den Siegerpokal.

Dorf Mecklenburg. Stolz blickt Tim Hermann bei der Siegerehrung, als der Spielertrainer von Fußball- Landesklasse-Vertreter TSV Graal- Müritz von Staffelleiter Dirk Dannehl die Goldmedaille überreicht bekommt. Kurze Zeit später stemmt Kapitän Tobias Schollmaier, der aufgrund einer Verletzung nicht mitspielen konnte, den Siegerpokal in die Luft. Die TSV-Kicker haben ihr erstes Ziel erreicht: den Sieg im Landesklassen-Pokal West. Sie gewannen vor knapp 300 Zuschauern beim Mecklenburger SV 4:1 (2:0).

OZ-Bild

TSV-Kicker setzen sich im Finale beim Mecklenburger SV mit 4:1 durch / Am kommenden Sonnabend gibt´s die Chance auf den Meisterschaftstitel

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Statistik

TSV Graal-Müritz: Jagusch – Lebermann, Gutmann, Helm, Demmin – Simon, Hermann (89. Pohle), Seelig, Möller (77. Wolff) – Herrmann (86. E. Borgwardt), Höger.

Tore: 0:1, 0:2 Hermann (36., 42.), 1:2 Mausolf (53.), 1:3 Höger (63.), 1:4 Hermann (84./Foulstrafstoß). Rote Karte: Peters (83./MSV wegen einer Notbremse).

Schiedsrichter: Michael Rust (Goldberg). Zuschauer: 285.

„Das fußballerisch bessere Team hat gewonnen. Wir genießen diesen Erfolg“, freute sich Tim Hermann, der mit drei Toren großen Anteil am Sieg hatte. Auch TSV-Abteilungsleiter Reinhard Kempert jubelte euphorisch: „Wir hatten den Gegner bis auf die Anfangsphase gut im Griff. Der Triumph ist hochverdient.“

Graal-Müritz, Spitzenreiter der Landesklasse IV, ging als Favorit ins Endspiel, hatte zu Beginn jedoch Probleme, in die Partie zu kommen. Nach 22 Minuten wäre der TSV beinahe in Rückstand geraten.

MSV-Stürmer Christian Mausolf schob den Ball knapp am Pfosten vorbei.

Danach steigerten sich die Gäste und kamen folgerichtig zur Führung durch Hermann. Der 24-Jährige war es auch, der kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte. Nach einem Abwehrschnitzer des Mecklenburger SV wurde Hermann freigespielt, lupfte die Kugel zum 2:0 in die Maschen.

„Nach dem Seitenwechsel müssen wir nachlegen, doch verpassen es zunächst, dass dritte und vierte Tor zu machen“, sagte Kempert. Stattdessen verkürzten die Hausherren durch einen direkt verwandelten Freistoß von Mausolf auf 1:2. Der TSV blieb jedoch das bessere Team und baute seinen Vorsprung wieder aus – 3:1 durch Philipp Höger. Zuvor hatte der Offensivspieler bereits zwei Riesengelegenheiten kläglich vergeben. „Nach den ausgelassenen Chancen hatte ich noch etwas gutzumachen“, kommentierte er.

Graal-Müritz ließ in der Folge wenig anbrennen, spielte ab 83. Minute sogar mit einem Mann mehr. MSV-Verteidiger Maik Peters sah nach einer Notbremse im Strafraum Rot. Den fälligen Foulstrafstoß

verwandelte Tim Hermann zum 4:1-Endstand. Durch den Erfolg darf Graal-Müritz in der kommenden Saison an der ersten Runde im Landespokal teilnehmen.

Nach der Siegerehrung begann die Party der TSV-Kicker. Sie bejubelten mit ihren Anhängern, die per Fanbus angereist waren, den Triumph. Matchwinner Hermann war jedoch ein stiller Genießer. Der Mittelfeldspieler weiß, dass in einer Woche schon der nächste Höhepunkt ansteht. Graal-Müritz reicht im Auswärtsspiel in Elmenhorst am kommenden Sonntag ein Punkt, um den Landesliga- Aufstieg perfekt zu machen.

„Vor der Saison hätte ich nicht gedacht, dass wir die Möglichkeit haben, das Double zu holen“, meint Hermann, der erst im vergangenen Sommer den Posten als Spielertrainer übernommen hatte. „Als ich das Potential des Teams erkannt habe, war mir klar, dass wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben werden. Dass wir jetzt so erfolgreich sind, ist überraschend.“

Auch Urgestein Kempert ist erstaunt über die positive Entwicklung „seines“ TSV: „Wir haben in der Liga einen gesicherten Platz im Mittelfeld angestrebt. Dass wir nun kurz vor dem Aufstieg stehen, war nicht zu erwarten.“

Torschütze Philipp Höger, der erst seit dem Winter spielberechtigt ist, kündigte an, den Pokalsieg ausgiebig feiern zu wollen. Der 22-Jährige dachte aber auch ans nächste Etappenziel: „Am Dienstag geht´s mit Training weiter und dann wollen wir am Sonntag im Titelrennen den Sack zumachen.“

Johannes Weber

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