Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 11 ° Regenschauer

Navigation:
Ibbenbüren stößt Rostocker Robben vom Thron

Rostock-Warnemünde Ibbenbüren stößt Rostocker Robben vom Thron

Die Strandfußballer aus Nordrhein-Westfalen holen den Titel bei der DFB-Beachsoccer-Meisterschaft / Lokalmatadore werden Vierter

Voriger Artikel
70:0 - Rekordsieg für die Griffins
Nächster Artikel
Hallensport ist in Rostock nur eingeschränkt möglich

Glückliche Sieger: Die Mannschaft des Ibbenbürener BSC hat gestern die Deutsche Beachsoccer-Meisterschaft am Strand von Warnemünde gewonnen. Titelverteidiger Rostocker Robben belegte den vierten Platz. Fotos (2): Johannes Weber

Rostock-Warnemünde. Große Enttäuschung bei den Strandfußballern der Rostocker Robben: Die Gastgeber haben gestern bei der DFB-Beachsoccer-Meisterschaft in Rostock die Titelverteidigung verpasst. Die Ostseestädter erreichten nur den vierten Rang. „Damit haben wir unser Saisonziel verfehlt“, ärgerte sich Robben-Klubchef Hannes Knüppel. Sieger beim zweitägigen Event am Warnemünder Strand wurde der Ibbenbürener BSC aus der Nähe von Osnabrück nach einem 3:1-Erfolg im Finale über die Beach Royals Düsseldorf. Die Sieger qualifizierten sich für den Euro-Winners-Cup, der Champions-League im Strandfußball, der im Mai 2017 in Catania auf Sizilien (Italien) ausgetragen wird.

OZ-Bild

Die Strandfußballer aus Nordrhein-Westfalen holen den Titel bei der DFB-Beachsoccer-Meisterschaft / Lokalmatadore werden Vierter

Zur Bildergalerie

„Wir freuen uns riesig über die Meisterschaft. Ein geiles Gefühl“, jubelte Kapitän Christian Biermann, der mit Ibbenbüren erst vor zwei Wochen das Finale (6:5 gegen die Rostocker Robben) der German Beachsoccer League gewonnen hatte. Nun machte das Team aus Westfalen das Double perfekt.

Biermann hatte maßgeblichen Anteil am BSC-Erfolg. Während er am ersten Tag ohne Treffer blieb, machte der deutsche Beachsoccer- Nationalspieler gestern acht Tore in zwei Partien. Sechs davon gelangen ihm im spektakulären Halbfinale, als Ibbenbüren mit 12:10 gewann und damit die Titelträume der Robben beendete. „Das war ein irres Spiel“, verdeutlichte der 22-Jährige.

Weniger erfreulich bleibt Rostocks Hannes Knüppel die Wahnsinns-Partie in Erinnerung. Zweieinhalb Minuten vor Ende des letzten Drittels (die Spielzeit beträgt dreimal zwölf Minuten) lagen die Hanseaten noch mit einem Tor vorne. Doch sie gaben diese Führung noch aus der Hand. „Wir haben alles gegeben, aber leider hat’s diesmal nicht gereicht“, stellte Knüppel ernüchtert fest.

Schon die Qualifikation fürs Halbfinale war für die Hausherren ein Tanz auf der Rasierklinge. Das erste Gruppenspiel gegen Hertha BSC (6:7 nach Penaltyschießen) ging verloren. Die Robben standen mit dem Rücken zur Wand. Und sie lagen gegen Chemnitz sogar mit 0:4 zurück. Dank eines großen Kraftaktes siegten die Rostocker aber noch mit 7:6 nach Verlängerung.

„Neben dem Ibbenbüren-Spiel wird dieses Duell in die Robben-Geschichte eingehen“, ist sich Knüppel sicher. Nach dem verlorenen Halbfinale hatte die Niederlage gegen Chemnitz im Spiel um den dritten Platz dann nur noch wenig Bedeutung. „Wir können dennoch erhobenen Hauptes aus dem Turnier gehen. Im nächsten Jahr greifen wir neu an“, kündigt Knüppel an.

Der 26-Jährige verfolgte später das Endspiel zwischen Ibbenbüren und Düsseldorf. Das Duell um die Krone wurde wegen eines Unwetters mit Ende des ersten Drittels unterbrochen. Erst nach 25-minütiger Pause ging’s weiter. Ibbenbüren setzte sich durch.

„Das Turnier in Warnemünde ist für mich immer ein Höhepunkt. Die Kulisse ist toll und die Spiele gegen die Robben an der Ostseeküste haben es immer in sich“, meint Biermann. Auch Joachim Masuch, Präsident des Landesfußballverbandes, verfolgte von der Tribüne aus das Geschehen. „Es war ein schönes Turnier. Die Bedingungen waren optimal. Ibbenbüren hat sich verdient durchgesetzt und hatte mit Christian Biermann einen überragenden Einzelspieler in seinen Reihen“, lobte der 66-jährige.

Für die Rostocker Robben war die Meisterschaft der letzte Wettbewerb der Saison. Einige Spieler überlegen wohl, ganz mit Strandfußball aufzuhören. Für Hannes Knüppel kommt das nicht in Frage: „Ich mache auf jeden Fall weiter.“

Rostocker Robben: Schlamp – Kautermann, Diedrichkeit, H. Knüppel, Schmitt, Dahnke, Thürk, Körner, Grundmann, Thoms, Pötke, Neumann.

• Bildergalerie: oz-sportbuzzer.de

Statistik

DFB-Beachsoccer-Meisterschaft Vorrunde

BST Chemnitz – Hertha BSC 4:2

Ibbenbürener BSC – Hohensee United 5:4

Rostocker Robben – Hertha BSC n. P. 6:7

Hohensee United – Düsseldorf 4:7

Rostocker Robben – BST Chemnitz n. V. 7:6

Ibbenbürener BSC – Düsseldorf 6:2

Halbfinals

BST Chemnitz – Beach Roy. Düsseldorf 2:3

Ibbenbürener BSC – Robben 12:10

Spiel um Platz fünf

Hertha BSC – Hohensee United 5:3

Spiel um Platz drei

BST Chemnitz – Rostocker Robben n. V. 3:2

Finale

Ibbenbürener BSC – Düsseldorf 3:1

Johannes Weber

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Ribnitz-Damgarten
Rückraumspieler Ben Meyer (l.) vom Ribnitzer HV freut sich auf das Vorbereitungsturnier mit starker Besetzung.

MV-Liga-Sieben des Handballvereins trifft auf U-19-Teams des THW Kiel, HSV Hamburg, VfL Bad Schwartau und HC Empor Rostock.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Sport Rostock
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.