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Junge Angler auf der Jagd nach den großen Fischen

GROß LÜSEWITZ Junge Angler auf der Jagd nach den großen Fischen

Nur Rotaugen und Rotfedern gingen an den Haken / Der Kreisanglerverband lud seinen Nachwuchs an den See in Groß Lüsewitz / Vereine werben um Kinder und Jugendliche

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Olaf Bergemann (l.) und Nico Bliemeister aus Groß Lüsewitz zeigen die geangelten Rotaugen.

Groß Lüsewitz. Thomas Höppner aus Hohenfelde war traurig. „Ein großer Barsch hat sich von meiner Angel wieder losgerissen“, sagt er. Thomas war einer von 22 Jugendlichen aus dem Landkreis Rostock, die sich am Groß Lüsewitzer See zum Kreisjugendangeln eingefunden haben.

OZ-Bild

Nur Rotaugen und Rotfedern gingen an den Haken / Der Kreisanglerverband lud seinen Nachwuchs an den See in Groß Lüsewitz / Vereine werben um Kinder und Jugendliche

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Angler im Landkreis in 22 Vereinen aktiv

1450 Mitglieder hat der Kreisanglerverband des Landkreises Rostock. Davon sind 137 Jugendliche in den 22 Ortsvereinen zu Hause.

22 Gewässer werden von den Vereinen bewirtschaftet. Größtes Gewässer ist der Stassower See mit 9,70 Hektar, gefolgt vom Großen Vietower See (8,6) und dem Groß Lüsewitzer See (8,28).

„Ein Mal im Jahr hat der Kreisanglerverband das Jugendangeln im Plan. Diesmal haben wir den Lüsewitzer See ausgewählt“, sagt Erich Godemann. Der Vereinsvorstandsvorsitzende schwärmt von diesem Gewässer. „Es ist ein Topgewässer. Viele Fischarten sind vertreten, vor allem Karpfen“, sagt er und nennt weitere Fischarten: Zander, Hecht, Aal, Barsch, aber auch Weißfische wie Plötze und Rotfeder.

Von den großen Fischen bekommen die jungen Angler an diesem Sonnabendmorgen keinen an die Angel. Aus Geerdshagen, Retschow, Hohenfelde, Thelkow und Groß Lüsewitz sind sie angereist. Der Lüsewitzer Anglerverein (AV) unter Wolfgang Vegelahn hat die Organisation übernommen. Vom Zelt und den Grillwürstchen für das gemeinsame Essen nach der Siegerehrung bis zu den Plaketten für die Teilnahme ist an alles gedacht. Der Jugendwart des Kreisverbandes, Peter Batsch (55), selbst Angler: „Ich konnte schon angeln, ehe ich das Abc konnte“, – freut sich über rege Thelkower Teilnahme. „Thelkow ist eine Hochburg der Jugendförderung“, sagt er.

Die neunjährige Larissa aus Kowalz ist seit diesem Jahr beim AV Thelkow. Ihre Mutter Anne Buschmeier, selbst leidenschaftliche Anglerin, übt mit Larissa mit der Wurfangel. „Im Thelkower See habe ich schon Plötze mit der Stippangel gefangen“, sagt Larissa. Der Fang in Groß Lüsewitz hält sich in Grenzen. Nach dem Gewitter des Vorabends haben sich die großen Fische offensichtlich zurückgezogen. So gehen bei Olaf Bergemann (13) und Nico Bliemeister (14) aus Groß Lüsewitz, wie auch bei den anderen Junganglern, nur Rotaugen und Rotfedern an den Haken.

Aufmerksame Beobachterin des Angelns ist Anneke Vegelahn (24). Die Ehefrau des Vorsitzenden des AV Groß Lüsewitz ist die amtierende Angelkönigin. „Sie hat bereits fünf Mal die Königskrone bekommen“, sagt Erich Godemann. „Unser Jugendangeln soll auch gleichzeitig Werbung für das Angeln sein. Für Jungangler gibt es besondere Vergünstigungen“, sagt er. Bis zum Alter von 14 Jahren benötigen die jungen Petrijünger keinen Fischereischein. Die Sachkundeprüfung für den Angelschein muss aber jeder ablegen.

Der Wettergott war den Petrijüngern hold, so dass mit „Petri Heil“ ein Vormittag zu Ende ging. Am 17. September kommen sie wieder zum Ostseeangeln zusammen.

Jürgen Falkenberg

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