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Kaputter Kunstrasen belastet Vereine

Stadtmitte Kaputter Kunstrasen belastet Vereine

Gestern zog der Stadtsportbund ein positives Resümee für 2015 / Nur der Zustand einiger Sportanlagen lässt zu wünschen übrig

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15 Jahre ist der Kunstrasen vom PSV Rostock schon alt, und das sieht man auch.

Quelle: Fotos: Ove Arscholl(1)/nele Reiber(1)

Stadtmitte. Es war ein erfolgreiches Jahr für den Stadtsportbund Rostock. Das war der Tenor auf dem Stadtsporttag. 2015 gab es nicht nur 1500 neue Mitglieder und eine versprochene Förderung für kleine Vereine zu verbuchen, auch Preise und Auszeichnungen konnten wieder ergattert werden. Ein Wehmutstropfen bleibt jedoch: Die Zahl und der Zustand einiger Sportanlagen lassen immer noch stark zu wünschen übrig.

OZ-Bild

Gestern zog der Stadtsportbund ein positives Resümee für 2015 / Nur der Zustand einiger Sportanlagen lässt zu wünschen übrig

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199 Sportvereine in Rostock

49 078 Mitglieder hat der Stadtsportbund aktuell. Im vergangenen Jahr sind 1496 hinzu gekommen. Ein Großteil davon durch den FC Hansa Rostock.

199 Vereine gehören zum Stadtsportbund. Der PSV Rostock ist einer der größten davon. Er wurde 1992 gegründet und bietet 16 Sportarten an.

Rund 60 Mitglieder und Gäste kamen zu der Versammlung des Stadtsportbunds in das Hotel Sportforum. Dort wurde nicht nur Resümee gezogen, sondern auch das Präsidium neu gewählt. Während Herbert Pankau und sein Stellvertreter Norbert Baunach ihre Posten behielten, ersetzte Rolando Schadowski den zurückgetretenen Vizepräsidenten Andreas Namokel.

Der Rückblick des Präsidenten auf das vergangene Jahr fiel größtenteils positiv aus. „Im Stadtsportbund hat die Mitgliederzahl wieder deutlich zugenommen. Wir haben 49 000 Mitglieder in 199 Vereinen.“ In den vergangenen fünf Jahren seien ungefähr 10 000 neue Sportler hinzugekommen. Weitere gute Neuigkeiten gibt es aus der Bürgerschaft. „Die Stadt hat einen Sonderfonds für kleine Sportvereine über 100 000 Euro für das Haushaltsjahr 2016 eingerichtet“, so Pankau. Damit könnten beispielsweise für Vereine mit weniger als 300 Mitgliedern dringend benötigte Sportgeräte gekauft oder Reisen zu Wettkämpfen bewerkstelligt werden.

Ein bekanntes Problem seien die Anzahl und der Zustand der Sportstätten in Rostock. „Wir konnten uns zwar über die neue Halle in der Parkstraße in Warnemünde und die Zweifelderhalle in der Mathias-Thesen-Straße freuen, doch es gibt weiterhin dringende Bedarfe“, erklärt Pankau. Neben dem für den Spielbetrieb geschlossenen Platz des FSV Nordost (die OZ berichtete), klagt auch der PSV Rostock über Probleme mit dem Spielfeld. „Wir haben einen der ältesten Kunstrasenplätze in Rostock“, berichtet Marko Zülske, Geschäftsführer des PSV.

15 Jahre sei die Fläche bereits alt. „Das Problem ist, dass der Eigentümer, die Wiro, den Platz über die Jahre zwar gut gewartet und gepflegt hat, aber die Grundsubstanz ist eben durchgelaufen“, erklärt Dany Yersin, zuständig für den Bereich Fußball des PSV. Durch diese Unebenheiten würden sich Spieler häufig über Gelenk- und Rückenschmerzen beschweren und sich schneller verletzen. 200 000 bis 300000 Euro würde eine Komplettsanierung kosten. Wer das trägt, hänge von den Plänen der Stadt und Fördermöglichkeiten ab.

Von Nele Reiber

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