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Kolbe: Notlösung für Platz soll her

Dierkow Kolbe: Notlösung für Platz soll her

Die Sperrung der Anlage des FSV Nordost ist Schock für Stadtsportbund

Dierkow. Für die Fußballspieler des FSV Nordost Rostock wünscht Karsten Kolbe, sportpolitischer Sprecher der Linken, „dass insbesondere eine Übergangslösung im Interesse der Kinder und Jugendlichen gefunden wird“, er wisse jedoch, dass alle Beteiligten unter Hochdruck an einer solcher Lösung arbeiteten. Kolbe reagierte damit auf die Sperrung des Sportplatzes des FSV Nordost Rostock, die der Kreisfußballverband Warnow veranlasst hatte, weil Wildschweinrotten den Platz unbespielbar gemacht hatten. „Die Nachricht über die zwangsweise Einstellung des Spielbetriebs ist ein großer Schock. Beim Stadtsporttag des Stadtsportbundes zeigte sich, dass es nicht nur Entsetzen über die unerwartete Situation gibt, sondern vor allem auch Solidarität zwischen den Vereinen“, teilte Kolbe mit.

Der Neubau einer Sportstätte für den Fußball im Nordosten sei für das Jahr 2018 eingeordnet worden. Er warne daher vor allzu großen Hoffnungen. „Ich kann gut verstehen, wenn es jetzt den Wunsch gibt, die Baumaßnahme vorzuziehen. Wenn man ehrlich ist, muss man allerdings feststellen, dass dies so gut wie unmöglich ist", so Kolbe weiter. Die Gelder für die konkreten Planungen des Projektes seien erst im nächsten Jahr vorgesehen. Ein Projekt vorzuziehen, bedeute zudem auch immer, langfristige Planungen bei anderen Vereinen und Sportstätten kurzfristig über den Haufen zu werfen.

Im Rahmen der Haushaltsverhandlungen zum Doppel-Haushalt 2015/16 seien die Mittel für die Wildschweinprävention gegen die Empfehlung der Verwaltung drastisch gekürzt worden.

OZ

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