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Lehrer Rübensam macht am Strand eine gute Figur

Lehrer Rübensam macht am Strand eine gute Figur

Beachvolleyball-Ranglistenserie gestartet: 29-jähriger Pädagoge unterliegt mit Partner Jonas Hessling im Finale des Inchez-Cups den Favoriten Schneider/Sprenger knapp

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Mit Hut auf dem Kopf und viel Gefühl in den Armen baggert Jörg Rübensam (r.) den Ball in die Höhe und stellt das Spielgerät seinem Partner Jonas Hessling zu. Das Beachvolleyball-Duo belegte beim Inchez-Cup in Warnemünde den zweiten Platz. Fotos (2): Tommy Bastian

Rostock. Jörg Rübensam war hin- und hergerissen. Der Rostocker wusste nicht, ob er sich ärgern oder freuen sollte. Mit 21:19, 20:22 und 10:15 unterlagen der 29-Jährige und sein Beachvolleyball-Partner Jonas Hessling am Sonntag im Finale des ersten Inchez-Cup 2016 in Warnemünde gegen das topgesetzte Duo Toni Schneider und Daniel Sprenger. Damit belegten „die Mitfavoriten“, so Cheforganisator Steffen Bock, einen guten zweiten Rang und sammelten 216 Ranglistenpunkte für die Landesmeisterschafts-Wertung Mecklenburg- Vorpommerns. „Nach Jonas`

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Knieverletzung im Vorjahr hätten wir vor dem Turnier sofort den zweiten Platz angenommen. Die Niederlage im Endspiel war dann aber bitter. Da war mehr drin“, haderte Rübensam.

Das umkämpfte Endspiel war unterhaltsam. Es ging hin und her. Die Führung wechselte im ersten Durchgang mehrfach, ehe Rübensam/Hessling im Endspurt den Satz knapp gewannen. Ähnliches Bild im zweiten Abschnitt, der erst in der Verlängerung verloren ging. Die Entscheidung fiel im Tie- Break. Dort hatten die Favoriten, die schon auf der DVV-Tour dabei waren, nach zwei anstrengenden Tagen im tiefen Sand die größeren Kraftreserven und siegten doch noch souverän (15:10).

Im Halbfinale hatte Jörg Rübensam, der als Lehrer für Geschichte und Sozialkunde an der Borwinschule in Rostock arbeitet und in der Halle für den Verbandsligisten HSG Uni Rostock aktiv ist, auch seinen älteren Bruder André (37) und dessen Mitspieler Markus Doberstein, die am Ende Vierte wurden, ausgeschaltet.

„Gegen meine Brüder zu spielen, ist immer speziell und emotional“, gestand der jüngere Rübensam und ergänzte. „Da wir den Sport schon lange machen und alle drei erfolgreich sind, ist das Gegeneinanderspielen keine Seltenheit.“ Der dritte der Rübensam-Brüder, Axel (35), war diesmal nicht dabei.

Die Niederlage im Finale war für Jörg Rübensam und Jonas Hessling die einzige im ganzen Wettkampf, zu dem am Sonnabend und Sonntag 57 Herren-Teams am Strand von Warnemünde antraten. In der Vorrunde und dem anschließenden K.o.-Ausscheid im sogenannten Double-out-Modus (wer zwei Spiele verliert, ist raus) spielte das Duo stark auf.

Den Einzug ins Halbfinale machten die beiden Freunde aus Rostock und Dresden, wo Hessling Psychologie studiert, durch den 2:1-Erfolg gegen Schneider/Sprenger klar. „Aber du gewinnst nie zweimal im Wettbewerb gegen die gleichen Gegner“, sagt Rübensam.

Seine erste Enttäuschung war schnell verflogen. „In dieser Spielzeit werden wir viel in den neuen Bundesländern unterwegs sein und nicht alle MV-Turniere spielen. Wir wollen dabei gerne an die Leistung vom Wochenende anknüpfen“, blickt Jörg Rübensam voraus. Bereits am kommenden Sonnabend startet er mit Hessling erneut in Warnemünde, dann beim An-Bagger-Cup.

Unterdessen siegten im prominent besetzten Damen-Feld, wo 28 Paare antraten, Jennifer Scharmacher und Melanie Gernert von der SG Rotation Prenzlauer Berg (Berlin). Sie bezwangen im Finale die beiden deutschen Nationalspielerinnen Kathleen Weiß und Maren Brinker, die als Volleyball-Profis im Ausland ihr Geld verdienen.

Abschlusstabelle, Herren: Sprenger/Schneider (beide aus Rostock) 270 Ranglistenpunkte, 2.   J. Rübensam/Hessling 216, 3. Grimm (Warnemünde)/Stier (Spandau) 180, 4.

Doberstein/Rübensam (beide Rostock) 144.

Damen: 1. Scharmacher/Gernert 270, 2.   Weiß/Brinker 216, 3.   Kühn/Antrack (beide Rostock) 180, 4. von Wiedebach (Rostock)/Jenßen (Stralsund) 144.

Von Tommy Bastian

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