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Lokalrivalen kämpfen um Podestplätze

Lokalrivalen kämpfen um Podestplätze

In der MV-Liga der Frauen liefern sich Pädagogik Rostock und der SV Warnemünde ein Fernduell um Platz 2

Rostock. Die Landesmeisterschaft ist vor dem letzten Spieltag am Wochenende entschieden. Spitzenreiter Stralsund ist nicht mehr einzuholen. Doch das Rennen um die Medaillenplätze der Mecklenburg-Vorpommern-Liga der Frauen bleibt spannend. Mit dem 23:20 (11:8)-Heimsieg am Dienstagabend im Nachholspiel gegen den TSV Bützow schoben sich die Handballerinnen des SV Pädagogik Rostock (30:8 Punkte) an Lokalrivale SV Warnemünde (29:9) vorbei auf den zweiten Rang vor. Beide Seiten trennt lediglich ein Zähler. „Unser Ziel ist eine Medaille“, hatte Pädagogik-Trainerin Heike Puls im Saisonendspurt gesagt. Jetzt soll‘s die silberne Plakette werden.

Um dieses Vorhaben umzusetzen, bedarf es morgen (14.30 Uhr, Stadthalle) eines Sieges beim Tabellenvorletzten Bad Doberaner SV (6:32). Allerdings sollten die Rostockerinnen dann von Beginn an bei der Sache sein, denn einen Ausrutscher können sie sich wohl nicht leisten. Eine halbe Stunde später tritt Warnemünde bei Schlusslicht Motor Barth (2:36) an und wird alles daransetzen, die Pflichtaufgabe zu lösen. Ebenfalls noch geringe Medaillenchancen hat Schwerin II (4., 28:10).

Gegen Bützow verpatzten die Pädagogik-Damen den Start und lagen nach zehn Minuten mit 2:5 zurück. Danach steigerten sich die Ostseestädterinnen und drehten das Ergebnis zum 6:5. Bis zur Pause baute der Favorit seinen Vorsprung auf 11:8 aus.

Zu Beginn der zweiten Hälfte folgte die stärkste Phase der Rostockerinnen. Mit schnellem Spiel und guter Abwehr zogen sie bis Mitte der zweiten Halbzeit auf 18:12 davon. Danach allerdings leistete sich Pädagogik Unkonzentriertheiten. Die Gäste nutzten die Fehler der Puls-Sieben und kamen kurz vor Spielende noch mal auf 20:22 heran. Doch dann sorgte Julia Schümann mit ihrem Treffer für den 23:20-Endstand.

Erfreulich: „Neuzugang Franziska Wilcken gelang mit drei Treffern gleich ein toller Einstand“, lobte Pädagogiks Klubchef Roman Winter die frühere Drittliga-Spielerin vom Rostocker HC, die zurück in der Hansestadt ist.

Dass die Rostockerinnen trotz zwischenzeitlicher Tabellenführung ihre Titelchance vorzeitig verspielt haben, wurmt Trainerin Heike Puls wenig. „Die Spitze ist sehr eng. Wir konnten das realistisch einschätzen, hatten auch einige verletzte Spielerinnen“, sagt die 43-Jährige. Der Aufstieg, ergänzt Puls, sei sowieso nie ein Thema gewesen. Und das soll so bleiben. „Wir sind ein Freizeitverein, wollen das Niveau im Land mitbestimmen und um die Meisterschaft mitspielen. Aber auch in den kommenden Jahren streben wir nicht den Aufstieg an.“

SV Pädagogik Rostock: Suckow, Bergel — J. Schümann 5, K. Schümann 7/4, Köhn, Drobek, Klützow 2, Jordan 1, Nickel 1, Awe 2, Wilcken 3, Asmus, Birnbaum 2, Zierus.

Von Tommy Bastian

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