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MV-Liga: Rostocker zum Auftakt mit magerer Punktausbeute

MV-Liga: Rostocker zum Auftakt mit magerer Punktausbeute

Empor II holt einzigen Zähler bei den Herren. Da- gegen feiert Warne- mündes Frauen- Coach Stefan Strack einen erfolgreichen Einstand.

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Empor-Akteur Lasse Goldschmidt (M.) setzt zum Wurf an. Der 20-Jährige war mit acht Toren treffsicherster Spieler seiner Mannschaft.

Quelle: Johannes Weber

Rostock. Die Handball-Teams der Region sind am Wochenende in der Herren-MV-Liga sieglos geblieben. Während die „Zweite“ des HC Empor Rostock wenigstens einen Punkt zum Saisonauftakt holte, verloren Warnemünde und Schwaan ihre ersten Partien.

Dagegen waren die Damen des SV Warnemünde erfolgreich. Pädagogik Rostock hatte spielfrei.

MV-LIGA, HERREN

HC Empor Rostock II – SG Matzlow-Garwitz 29:29 (13:14). Sieben Sekunden haben der Empor-Reserve zum Sieg gefehlt. Die Gäste machten kurz vor der Schluss-Sirene den Ausgleich. HCE-Interimscoach Lothar Goldschmidt war mit dem Resultat dennoch zufrieden.

„Wir können mit dem Punkt gut leben“, meinte der 50-Jährige. Er musste sein Team unter erschwerten Bedingungen auf das Heimspiel einstellen. Mit der Hälfte des Aufgebots vom Wochenende konnte Goldschmidt im Vorfeld lediglich drei Trainingseinheiten durchführen. „Wir werden noch vier bis sechs Wochen brauchen, um Kontinuität in den Kader zu bringen“, sagt der Trainerfuchs.

Gegen Matzlow-Garwitz liefen die Rostocker im zweiten Abschnitt lange einem Drei-Tore-Rückstand hinterher. Etwa drei Minuten vor dem Ende drehte Empor das Ergebnis auf 27:26. Die Gastgeber verpassten es jedoch, diesen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Sie mussten sich mit dem Remis begnügen.

HSV Grimmen – SV Warnemünde 35:27 (15:12). Warnemündes Peter Wüstemann fand nach der Auftaktniederlage klare Worte: „Eine mangelhafte Abwehrleistung hat zu dem Ergebnis geführt.

Der Wille zum Sieg hat am Ende gefehlt.“

Schon der Start ins Spiel verlief denkbar schlecht für den SVW. Mit 1:4 lagen die Gäste nach den ersten Minuten im Hintertreffen. Doch Warnemünde kämpfe sich zurück, drehte das Ergebnis auf 7:6. In der Folge machte die Sieben von Trainer Matthias Schmidt zu viele Fehler im Defensivverhalten. Das bestrafte Grimmen und ging mit einer 15:12-Führung in die Kabine.

Warnemünde bewies im zweiten Abschnitt Moral, war nach 40 Minuten mit 18:17 vorn. Danach lud der SVW die Hausherren jedoch zum Torewerfen ein. Neun Gegentreffer nacheinander führten zum 26:18 für den HSV und besiegelten die Niederlage.

Schwaaner SV – SG Greifswald/Loitz 23:32 (12:18). Gegen den Oberliga-Absteiger rechneten sich die Hausherren keine großen Chancen aus. „Wir konnten die ersten 20 Minuten ausgeglichen gestalten, lagen nur 9:11 in Rückstand“, berichtete Schwaans Trainer Detlef Lankowski.

Danach musste sein Team innerhalb von fünf Minuten drei Zeitstrafen hinnehmen. Die Gäste zogen davon, erarbeiteten sich zur Pause eine Sechs-Tore-Führung. Im zweiten Abschnitt verwaltete die Spielgemeinschaft das Ergebnis. „Der Sieg für unseren Gegner ist verdient“, sagte Lankowski und fügte hinzu: „Mit unserer Einsatzbereitschaft war ich zufrieden.“

Bitter: Leistungsträger Frank Elsner wird Schwaan mit einem Nasenbeinbruch länger fehlen. Beim Angriffsversuch bekam er einen Ellenbogen der Greifswalder ins Gesicht gerammt. „Das ist tragisch für uns. Er hatte in der Vorbereitung gezeigt, dass er auf einem guten Weg ist“, ärgert sich Lankowski.

MV-LIGA, FRAUEN

HSV Grimmen – SV Warnemünde 27:28 (13:10). Gelungener Einstand für Warnemündes neuen Trainer Stefan Strack. Seine Sieben bezwang mit Grimmen einen Anwärter auf die vorderen Tabellenränge.

„Ich war vor der Partie ein wenig aufgeregt“, gestand Strack. Seine Spielerinnen fanden zunächst schwer in die Partie. Mit einem Drei-Tore-Rückstand ging der SVW in die Pause. „Wir haben Anlaufschwierigkeiten gehabt und die Chancenverwertung hat nicht gestimmt“, haderte Strack und ergänzte: „Nach der Pause konnten wir die Fehlerzahl minimieren.“

In der Folge wechselte die Führung ständig. „Es war eine sehr spannende Partie, in der es hin und her ging“, schilderte Strack. Kurz vor Schluss lagen die Warnemünderinnen mit 27:25 in Front. „Da dachten wir, dass die Führung uns Sicherheit geben würde. Doch Grimmen legte in den letzten Minuten noch mal ordentlich zu.“

Wenige Momente vorm Ende stand es 27:27. Aber der SVW kam zwei Sekunden vor Ultimo noch zum letzten Wurf und zum vielumjubelten 28:27. „Mich freut es für die Mannschaft, dass sie für einen positiven Auftakt gesorgt hat. Darauf lässt sich für die nächsten Spiele aufbauen“, jubelte Strack.

Statistik

HC Empor II: Massaro, Aszaló – Kalweit 5/3, La. Goldschmidt 8/1, Rosenfeldt 1 Krahn 5, Klitsche 2, Mayer 5, Glaser 3, Lo. Goldschmidt.

Siebenmeter: HCE 4/4, SGM 4/3. Strafminuten: HCE 6, SGM 6.

SV Warnemünde, Herren: Hintze, Funke – Holtz, Rasch, Wüstemann, Grocholl, Polkehn, Wolfgramm, Mielke, Wende, Reiser, Spitzner, Holst, Wilczek.

Siebenmeter: HSV 6/4, SVW 5/3. Strafminuten: HSV 12, SVW 10.

Schwaaner SV: Humke, Froriep – Stolze 2, Elsner 5, Frank, J. Gruszka 1, Polkow 2, Langberg, Frieser 6/5, Schulz 4/4, Kröger 1, Bender 1, Kratkey

1. Siebenmeter: SSV 10/9, SG 5/4. Strafminuten: SSV 14, SG 14.

SV Warnemünde Frauen: Knoop, Staudacher – Jodmikat 5, Czarschka 3/2, Bunke 10/4, Uphoff 4, Maske 1, Dombrowski 2, Tack 1, Schwebke 1, Stecher, Wutschke 1.

Siebenmeter: HSV 3/2, SVW 6/6. Strafminuten: HSV 4, SG 12.

Johannes Weber

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