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MV-Reiter springen auf den zweiten Platz

Groß Viegeln MV-Reiter springen auf den zweiten Platz

Westfalen und Schleswig-Holstein feiern Siege im Junior-Ostsee-Championat / 130 Reiter aus 98 Vereinen dabei

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Die MV-Auswahl mit Juliana Jakubiec, Christin Wascher, Lilli Plath und Franziska Lass (v. l.) belegte im Mannschaftsspringen den zweiten Platz. Rechts: Teamführerin Christa Heiden.

Quelle: Jutta Wego

Groß Viegeln. Für die Jugend-Reiter-Elite des Landes gab es in den Einzelwettbewerben beim 12. Junior-Ostsee-Championat in Groß Viegeln nichts zu holen. Den Großen Preis gewann die 15-jährige Bundeskader-Reiterin Beeke Carstensen aus Schleswig-Holstein. Sie galoppierte mit Venezia den männlichen Bewerbern davon und gewann das Springen. Der zweite Platz ging nach Weser-Ems an Max Haunhorst auf Charis. Dritter wurde Philipp Brodhecker aus Hessen mit Menthol, der sich damit auch den Sieg im Ostsee-Championat der U-25-Tour holte. Mecklenburg-Vorpommern war nicht in der Siegerrunde vertreten.

„In den Einzelspringen fehlte uns Glück“, haderte MV- Teamführerin Christa Heiden aus Krakow am See (Landkreis Rostock). „Umso mehr freue ich mich, dass unsere beiden Auswahlen geschlossene Leistungen im Mannschaftsspringen zeigten.

Nachdem die MV-Teilnehmer in den vorangegangenen Prüfungen nicht erfolgreich waren, zeigten sie im M-Springen (Zwei-Sterne) für Verbandsmannschaften auch ohne ihren derzeit erfolgreichsten Reiter, Christoph Maack (Kirch-Mummendorf), ihr Leistungsvermögen. Maack vertrat zeitgleich das deutsche Junioren-Team im Nationenpreis bei der EM in Millstreet (Irland) und wurde dort Vierter.

Nach dem ersten Umlauf führte das Team Mecklenburg-Vorpommern II mit vier Strafpunkten. Friederike Lass (Wöpkendorf) mit Linta T und Johanna Schmidt (Passin) mit Quasi Quambel lieferten zwei der nur sechs Nullrunden. Kevin Vesper (Pötenitz) traf mit W-Calata eine Stange und Ludwig Jürgens (Polzow) kam mit acht Fehlern auf Boritas Bay aus dem Parcours. Drei Teams, darunter MV I, gingen mit acht Fehlern in den zweiten Umlauf.

Dort drehte sich das Bild zugunsten des MV-Teams I, das mit Franziska Lass (Griebenow) auf Zara (sie lieferte als Einzige der gesamten Konkurrenz zwei Nullrunden) und mit Christin Wascher (Redefin) auf Sweet Peppina fehlerfrei blieb. Nur die vier Fehler von Lilli Plath (Poel) auf Alcira kamen hinzu.

Mit insgesamt zwölf Fehlern lag das Team mit den Westfalen gleichauf an der Spitze. Westfalens Schlussreiter Tobias Kuhlage wusste, dass es nun auf die Gesamtzeit ankommt. Er ging mit Cornelle hohes Temporisiko ein, hatte das Glück auf seiner Seite und sicherte den Sieg für Westfalen. MV I wurde Zweiter, der dritte Platz ging an Vorjahressieger Schleswig-Holstein. Den vierten Platz belegte das Team MV II.

Insgesamt waren in Groß Viegeln 130 Reiter aus 98 Vereinen am Start.

Franz Wego

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