Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / 1 ° Schneeregen

Navigation:
Maja Küßner springt in Bremen zu Silber

Bremen/Rostock Maja Küßner springt in Bremen zu Silber

15-jährige Leichtathletin vom 1. LAV Rostock bleibt bei deutschen U-16-Meisterschaften knapp unter ihrer Besthöhe

Voriger Artikel
Strandfußball: Robben verlieren hochklassiges Endspiel
Nächster Artikel
Was heute in MV wichtig wird

Topfavoritin Maja Küßner zeigte im Hochsprung-Wettkampf eine gute Leistung. Allerdings blieb sie knapp unter ihrer Besthöhe von 1,75 Meter und belegte deshalb den zweiten Platz.

Quelle: Ralf Görlitz/rgsportbilder

Bremen/Rostock. Ihren großen Traum vom Titelgewinn konnte sich Hochspringerin Maja Küßner vom 1. LAV Rostock am Wochenende bei den deutschen U-16-Meisterschaften in Bremen nicht erfüllen. Mit übersprungenen 1,71 Metern blieb sie vier Zentimeter unter ihrem Höchstwert, mit dem sie die Bestenliste in Deutschland in diesem Jahr anführt, und verpasste Gold knapp. Es gewann die starke Tübingerin Enow Abio Sharobright, die auf 1,74 Meter kam. Die Baden-Württembergerin stand bei den Bundestitelkämpfen insgesamt dreimal auf dem Siegerpodest.

Am Konzept der insgesamt ge- lungenen U-16- Meisterschaft sollten die Veranstalter festhalten. Aber 67 Staffeln waren zu viele.“Trainerin Dagmar Thoms, 1. LAV Rostock

„Schade, dass es nicht zum Sieg gereicht hat“, haderte Küßner zunächst. Nachdem sie einige Sekunden innegehalten hatte, überwog bei der 15-jährigen Schülerin allerdings die Freude über die gewonnene Silbermedaille und noch mehr:

„Dass ich zusammen mit meinem Heimcoach Birger Voigt vom Nachwuchsbundestrainer zum Kaderlehrgang im Oktober nach Saarbrücken eingeladen worden bin, ist eine tolle Sache. Damit erhalte ich die Chance, in den D/CKaderkreis berufen zu werden“, jubelte Küßner.

Die deutschen U-16-Meisterschaften wurden 2014 als Pilotprojekt gestartet und fanden in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Ganz stolz, dabei zu sein, war auch Küßners Vereinskamerad Timo Liedemit. Er stand vor den Wettkämpfen auf dem zehnten Meldeplatz für den 800-Meter-Lauf. Im von Rempeleien gekennzeichneten, kräftezehrenden Vorlauf qualifizierte sich der Rostocker für das Finale.

„Dort erkämpfte Timo einen tollen vierten Platz in neuer persönlicher Bestleistung von 2:02,77 Minuten“, freute sich Trainerin Dagmar Thoms vom 1. LAV. Deutscher Meister wurde Jannik Czudaj vom SV Elbland Coswig-Meißen (Sachsen, 1:59,76   min).

Pech hatte die Neuentdeckung des 1. LAV Rostock: Bruno Boysen qualifizierte sich in 11,34 Sekunden mit der viertbesten Zeit aus fünf Vorläufen im 100-Meter- Sprint klar fürs Finale. Dachten alle.

Doch dann wurde bekannt: Dem 15-Jährigen und einem Mitbewerber war das Missgeschick eines Fehlstarts passiert. Beide wurden disqualifiziert. Den Wettbewerb gewann Favorit Dominik Wache vom LC

Cottbus in 11,04 Sekunden.

An der Veranstaltung in Bremen nahmen 680 Athleten aus 272 Vereinen teil – darunter 67 Staffelteams. „Letzteres sollten die Veranstalter überdenken. Das sind zu viele“, meint Dagmar Thoms. „Am Konzept der insgesamt gelungenen U-16-Meisterschaft sollten sie festhalten.“

Tolle Geschichte am Rande: Im Rahmen der Meisterschaften fand die Neuauflage des Stabhochsprung-Wettbewerbs der U 18 statt, der nach dem Unfall einer Athletin abgebrochen worden war. Es siegten die Zwillinge Dovile-Michelle und Laure Scheutzow vom Schweriner SC mit der gleichen Höhe von 3,85 Metern, der gleichen Anzahl von Sprüngen und nur je einem Fehlversuch. Das hat’s in der Geschichte der Leichtathletik noch nie gegeben.

Tommy Bastian

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Rom (Italien)/Rostock
Volle Fahrt voraus: eines der deutschen Drachenboote bei der Europameisterschaft in Italiens Hauptstadt Rom. Fotos (2): SV Breitling

Drachenboot-Sportler glänzen bei Europameisterschaft in Italien mit 11x Gold, 8x Silber- und 14x Bronze

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Sport Rostock
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.