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Marathon-Nacht: Großer Sport in der Abendsonne

Rostock Marathon-Nacht: Großer Sport in der Abendsonne

2166 Aktive starteten am Samstagabend bei der 15. Hella Marathon- Nacht in Rostock. Die Veranstalter freuen sich über einen neuen Teilnehmerrekord.

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Großen Sport boten am Sonnabend die Aktiven bei der 15. Hella-Marathon-Nacht in Rostock.

Quelle: Frank Söllner

Rostock. Großen Sport boten am Sonnabend die Aktiven bei der 15. Hella-Marathon-Nacht in Rostock. 2166 Starter zeigten bis in die Abenddämmerung hinein ihr läuferisches Können in fünf unterschiedlichen Disziplinen auf dem Kurs in der Rostocker Innenstadt und der Strecke entlang des Gehlsdorfer Warnowufers bis hin zum Warnowtunnel in Lütten Klein.

DCX-Bild

2166 Aktive starteten am Samstagabend bei der 15. Hella Marathon- Nacht in Rostock. Die Veranstalter freuen sich über einen neuen Teilnehmerrekord.

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In der Paradedisziplin über 42,195 Kilometer triumphierte bei der Jubiläumsausgabe Vorjahressieger. Mit einer Zeit von 2:52:03 Stunden setzte er sich mit vor dem Berliner Enrico Wiessner durch, der 2 Minuten und zwei Sekunden später ins Ziel kam. Dritter wurde Bernd Romeikat . „Ich habe damit gar nicht gerechnet. Aber ich habe auf der Strecke dann erfahren, dass Enrico letzte Woche noch einen harten Wettkampf absolviert hatte. Ansonsten wäre er uns wohl davon gelaufen“, sagt der strahlende Sieger im Anschluss an ein spannendes Rennen.

Spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen

Ab Kilometer 30 lieferten sich die drei Medaillengewinner ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. „Zehn Kilometer vor dem Ziel geht ein Marathon erst so richtig los. Wir sind nach etwa der Hälfte der Strecke in einer Gruppe gelaufen und haben dann gemeinsam stark gekämpft“, berichtete der Lokalmatador Tautorat. Wenige Kilometer vor dem Ziel schöpfte der Universitäts-Mitarbeiter die letzte Kraft und zog auf wenige hundert Meter davon. Das reichte zum Sieg für den Ostseestädter, der zu den bekanntesten Lauf-Athleten in der Hansestadt gehört.

Der Zweitplatzierte Wiessner freute sich über einen guten Lauf. „Die Strecke hat mir total Spaß gemacht. Ich war das erste Mal hier und werde auf jeden Fall wiederkommen“, blickt das Lauf-Ass voraus.

Siegerin zweifelte vor dem Start

Bei den Frauen setzte sich Friederike Preuß aus Eisenhüttenstadt durch. Sie kam mit einer Zeit von 3:31:52 Stunden drei Minuten vor ihrer ärgsten Konkurrentin Malin Pfäffle aus Berlin durch. Die Siegerin war überrascht und zugleich überwältigt über ihren Erfolg. „Ich habe blöderweise am Freitag ein intensives Training gemacht. Nach dem Aufstehen am Samstagmorgen hab ich echt gezweifelt, ob es Sinn macht zu starten. Ich hatte starken Muskelkater. Umso schöner, dass es mit einem Sieg geklappt hat“, freute sich die 27-jährige Studentin, die im Vorjahr Bronze bei der Marathon-Nacht ergatterte. Dritte wurde Elena Heidenreich aus Rostock (3:38:27 Stunden).

Alle „Marathonis“starteten mit einer leicht geänderten Streckenführung. Sie führte nach dem Start am Neuen Markt über die Wallanlagen zurück zum neuen Markt, ehe sie in Richtung L22 abbogen, um im Anschluss die Uferwege an der Warnow zu durchlaufen. Danach mussten die Athleten durch den Warnowtunnel und den Iga-Park, um dann den „Rückweg anzutreten“.

Tolle Kulisse mit Abendhimmel

Die Läufer hatten vor allem mit den Witterungsbedingungen Glück. Während es in der vergangenen Woche immer wieder sturzartige Niederschläge gegeben hatte, strahlte die Sonne bis in den roten Abendhimmel hinein, lieferte eine tolle Kulisse.

Den Auftakt in das Laufspektakel machten um 17.00 Uhr etwa 100 Kinder beim Ospa-Schülerlauf. Die Knirpse zeigten vollen Eifer und kämpften um die besten Platzierungen bei dem Lauf über 1,8 Kilometer.

Eine Stunde später starteten dann die Marathonstaffel zeitgleich mit den Marathonläufern. Hier setzte sich die Vorjahressieger und Favoriten vom Team „Fiko-Gesundschuh“ durch. Die acht Sportler kamen nach 2:24:06 Stunden ins Ziel und damit genau 16 Minuten schneller als die Zweitplatzierten der „Warnowtunnel/Trizack“-Staffel. Nur 30 Sekunden später überquerte das Team „Baucenter 2.0“ die Ziellinie.

Mehr als 1300 Teilnehmer beim Halbmarathon

Während die Marathonläufer sowohl einzeln als auch in der Staffel im IGA-Park Kehrt machten, starteten dort um fünf Minuten vor 20 Uhr die Halbmarathon-Läufer. Mehr als 1300 Teilnehmer genossen die gut abgesteckte Strecke. Bester wurde Raoul Jankowski aus Hannover (1:12:49 Std.) vor Louis Hellmuth aus Wolfsburg und Markus Riemer aus Rostock. Bei den Damen triumphierte Lokalmatadorin Anika Dahmen (1:28:08 Std.) vor Janine Thürnau aus Sarstedt und Ines Subotta aus Eberswalde. Umrahmt wurde das Laufevent vom „Rostocker 7“-Lauf über sieben Kilometer.

Veranstalter Steven Richter war begeistert über das tolle Abschneiden der Athleten. „Die Sportler haben wieder alles gegeben. Dass Carsten als Rostocker seinen Sieg aus dem Vorjahr verteidigt, ist natürlich Wahnsinn. Es war wieder einmal eine Riesenfreude, bei diesem Spektakel dabei zu sein. Das Wetter hat glücklicherweise auch mitgespielt“, freute sich der 27-Jährige.

René Warning

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