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Mattenkämpfer sind gemeinsam stark

Stralsund/Rostock Mattenkämpfer sind gemeinsam stark

Küstenringer aus Rostock und Stralsund gewinnen erstmals die Jugendliga Nord

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So sehen Sieger aus: Die Kampfgemeinschaft Küstenringer hat erstmals den Titel in der Jugendliga Nord gewonnen.

Quelle: Foto: Manuela Wilk

Stralsund/Rostock. Mit rotem Kopf steht Henning Löbl neben seinen Trainern. Der Ringer bekommt schlecht Luft, er kann sich allerdings nur kurz ausruhen. Gleich ist die Pause vorbei und er muss wieder auf die Matte gehen. Dabei hat der junge Sportler des FSV Stralsund scheinbar Schmerzen. „Nicht aufgeben, du schaffst das“, macht ihm Coach Tom Linke ihm Mut. Dann ertönt der Gong.

OZ-Bild

Küstenringer aus Rostock und Stralsund gewinnen erstmals die Jugendliga Nord

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Henning kämpft weiter und holt sich mit letzter Kraft den Schultersieg über Artur Tuliev vom SC Roland Hamburg. Seine Vereinskameraden jubeln ihm zu. „Das war eine starke Leistung“, lobt der Trainer.

So spannend und schwierig gestaltete sich zwar nicht jeder Kampf jüngst im Finale der Jugendliga Nord. Doch am Ende musste die Kampfgemeinschaft (KG) Küstenringer alles aufbringen, um die Sensation zu schaffen. Dem Team aus Sportlern des FSV Stralsund, vom SV Warnemünde und dem PSV Rostock gelang es, sich erst gegen die Hamburger und anschließend gegen den amtierenden Deutschen Jugend-Mannschaftsmeister SV Luftfahrt Berlin durchzusetzen. Damit gewannen die Küstenringer erstmals seit Einführung der Jugendliga den Titel.

„Ich hätte nicht damit gerechnet, dass wir auch das Team aus Berlin schlagen und Gold holen“, sagte FSV-Trainer Manuel Garolea überglücklich. „Das hat mich echt überrascht. Ich wäre mit Silber schon glücklich und stolz gewesen“, betonte der Freistil-Trainer. Der FSV-Vorsitzende Eckhardt Wallmuth war erleichtert. „Zur Feier spendiere ich eine Flasche Kindersekt“, rief er dem Team zu und goss das Getränk in den Siegerpokal. „Die Jungs sind an ihr Limit gegangen. Die mannschaftliche Geschlossenheit war unser Plus“, meinte Wallmuth. Coach Lars Abrutat vom PSV Rostock lud zum Burgeressen ein.

„Wenn nicht jetzt, wann dann“, meinte er.

Spektakulär anzusehen waren auch die Auftritte des amtierenden deutschen Meisters Philipp Nguyen Ho vom SV Warnemünde. Der Mannschaftskapitän der Küstenringer bezwang in seiner Gewichtsklasse bis 69 Kilogramm zunächst den Hamburger Gor Minasyan nach 57 Sekunden und beendete seinen zweiten Kampf gegen Tayyip Erkus vom SV Luftfahrt Berlin ebenfalls vorzeitig nach nur 41 Sekunden. Er brachte den acht Kilogramm schwereren Berliner sofort zu Boden und hebelte ihn dann auf die Schultern. Dann kannte der Jubel in der Halle keine Grenzen, denn der Titelgewinn war perfekt.

In beiden Mannschaftskämpfen hatte die KG zu Beginn hinten gelegen und musste sich die Erfolge mühsam erkämpfen. Gegen die Hamburger stand es nach fünf Duellen 2:14. Dann mussten die Gegner einen Kampf mit vier Punkten abgeben, da sie die Gewichtsklasse nicht besetzen konnten. Zweimal sicherte sich die KG auf diese Weise vier Zähler. Am Ende bezwangen die Lokalmatadoren die Hamburger mit 22:16.

Im zweiten Tages-Wettkampf standen sich die Teams aus Berlin und Hamburg gegenüber. Luftfahrt Berlin gewann mit 22:16. Anschließend mussten die Hauptstädter gegen das Team der Küstenringer ran. Dort lag die KG nach fünf Kämpfen mit 2:13 hinten. Anschließend gewannen die Zwillinge Florian und Fabian Wiesemann vom PSV Rostock sowie Henning Löbl ihre Duelle jeweils auf Schultern. Dadurch stand es 14:13 für die KG. Danach holten die Ringer drei weitere Siege und somit neun Punkte. Am Ende stand für sie ein 23:17-Erfolg zu Buche.

Für den SV Warnemünde starteten neben Philipp Nguyen Ho auch Lenny Mantau (Freistil, bis 42 kg), Max-Marten Lüttge (grischisch, bis 63 kg) und Friedrich Schliemann (Freistil, bis 58 kg). Neben Florian (griechisch, bis 46 kg) und Fabian Wiesemann (Freistil, bis 50 kg) kämpften vom PSV Rostock noch Antony Nitzschner (griechisch, bis 38 kg) und Johannes Portwich (griechisch, bis 76 kg).

Mehr Info unter www.liga- db.de

Manuela Wilk und Tommy Bastian

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