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Millionenprojekt fertig: Schwarzlicht-Minigolf eröffnet

Schmarl Millionenprojekt fertig: Schwarzlicht-Minigolf eröffnet

Neun Monate hat der Umbau für die Attraktion gedauert / Knapp zwei Millionen Euro wurden verbaut / Im Herbst sollen Lasertag und Golfsimulator folgen

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Vera Domraceva (24) probiert sich auf einer der insgesamt 18 Bahnen aus. Jede hat ein anderes Motto.

Quelle: Fotos: Frank Söllner

Schmarl. Dunkle Gänge, Schwarzlicht, 3D-Effekte: Im Rostocker HCC wird heute eine neue Attraktion eröffnet. Wo einst die Jugend in der Disco tanzte, ist eine Schwarzlicht-Minigolfanlage entstanden. „Es ist eine einzigartige Kombination aus begehbaren Illusionen und interaktiven Spielen, die durch das Zusammenwirken von leuchtenden Bildern, 3D-Minigolf und magischen Klängen alle Sinne verzaubert“, preist HCC-Geschäftsführer Andreas Häse (49) das neue Projekt an.

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Neun Monate hat der Umbau für die Attraktion gedauert / Knapp zwei Millionen Euro wurden verbaut / Im Herbst sollen Lasertag und Golfsimulator folgen

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Knapp zwei Millionen Euro hat er in die Umbauarbeiten gesteckt. Drei Monate lang wurde geplant, im September 2015 war Baustart. Mehr als 62 000 Arbeitsstunden, 1640 Liter Farbe, 921 leere Spraydosen und 2900 Gipsbinden später ist die Anlage fertig. „Ich bin begeistert, wie die Idee umgesetzt wurde. Der etwas andere Minigolfplatz auf knapp 1000 Quadratmetern kann sich sehen lassen“, sagt Häse. Er habe schon ähnliches in anderen Städten gesehen. „Aber in dieser Form und in dieser Dimension gehört unsere Anlage bestimmt zu den größten im Land“, meint er.

Das Besondere für Besucher: Bevor sie die 18 Bahnen spielen, sitzen sie mit 3D-Brille in einem Simulator. Ein Alien in einem Raumschiff taucht dann auf einem Bildschirm auf und führt die Besucher schon mal virtuell mit Licht- und Soundeffekten durch die einzelnen Themengebiete der Anlage. Wenn sich das Raumschiff bewegt, bewegen sich die Sitze im Simulator synchron mit.

Danach gehen die Golfer fast zwei Stunden lang durch dunkle Räume. Alle werden von UV-Lampen angestrahlt – 167 hängen insgesamt an der Decke. Die Bahn, Hindernisse auf der Strecke und Golfball – einfach alle Elemente im Raum erstrahlen im UV-Licht. Selbst an den Wänden können die Spieler Drachen, Fledermäuse und Bauwerke in 3D-Optik beobachten.

„Wir haben den kompletten Parcours in verschiedene Themenbereiche eingeteilt. Es soll eine Entdeckungsreise durch die Zeit sein“, sagt Andreas Häse. Jede Bahn hat ein anderes Motto, begonnen wird im alten Ägypten. Wer hier seinen Golfball ins Ziel bringen möchte, muss ihn an einer Pyramide vorbei schlagen. Weiter geht es in die im Meer versunkenen Bauwerke der Antike und zu riesigen Drachen im Mittelalter. Über den Orient und Russland gelangen die Spieler per Seereise in den Dschungel und die Tempel Südamerikas. Danach geht es in den Norden Amerikas und dann „Zurück in die Zukunft“.

„Jede Bahn ist einzigartig und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Jeder Raum für sich ist ein wahres Kunstwerk“, lobte Häse die Arbeit der Maler. Er hatte sich dafür extra nach Experten auf diesem Gebiet umgesehen. Diejenigen, die die Räume innerhalb von knapp fünf Monaten mit Leben füllten, haben zuvor Malerei studiert. Die meisten von ihnen sind Fachleute in Sachen Schwarzlicht. Zudem engagierte der HCC-Geschäftsführer Plastinatoren, die die Figuren und Elemente auf und neben den Bahnen fertigten.

Mit dem Schwarzlicht-Minigolf ist das Projekt allerdings noch nicht abgeschlossen. In den Nebenräumen wird weiter gewerkelt. Im Herbst kommen noch ein Golfsimulator sowie eine Lasertag-Anlage hinzu.

• Video unter www.ostsee-zeitung.de

62 000 Arbeitsstunden

1000 Quadratmeter groß ist die Fläche im HCC, auf der seit heute Schwarzlicht-Minigolf angeboten wird.

Nach dreimonatiger Planungsphase wurde im September 2015 mit dem Bau begonnen. Fast zwei Millionen Euro und mehr als 62 000 Arbeitsstunden wurden in dieses Projekt gesteckt.

Ab Herbst soll die zweite Etage im HCC noch erweitert werden. Geplant ist eine Lasertag-Anlage sowie eine Golfsimulation.

• Netz: www.hccrostock.de

Mathias Otto

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