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Nach Dojahn-Abschied: RFC kassiert 1:7-Klatsche

Rostock Nach Dojahn-Abschied: RFC kassiert 1:7-Klatsche

Der Traditionsklub kommt nicht zur Ruhe. Coach Dojahn geht nach wenigen Wochen. Co-Trainer Holger Wilken hat übernommen.

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Rostock. Einen Paukenschlag gab’s kurz vor dem 23. Spieltag in der Fußball-Verbandsliga. Trainer Felix Dojahn und der Rostocker FC beendeten ihre Zusammenarbeit. Mit Interimscoach Holger Wilken unterlag der Traditionsklub beim Torgelower FC deutlich.

OZ-Bild

Der Traditionsklub kommt nicht zur Ruhe. Coach Dojahn geht nach wenigen Wochen. Co-Trainer Holger Wilken hat übernommen.

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Der SV Pastow bleibt das Team der Stunde, holte den dritten Sieg in den vergangenen vier Spielen. Der FC Förderkader René Schneider spielte remis.

Torgelower FC Greif – Rostocker FC 7:1 (2:1). Trubel beim Rostocker FC. Felix Dojahn ist seit Freitag nicht mehr Trainer des Verbandsligisten. Nach nur 67 Tagen im Amt trennten sich Verein und der 31-Jährige „in gegenseitigem Einvernehmen“, erklärten die Rostocker in einer Pressemitteilung. Der bisherige Co-Trainer Holger Wilken (52) hat das Team interimsweise übernommen.

Die deutliche Pleite in Torgelow rückte durch den Personalwirbel in den Hintergrund. „Im ersten Durchgang haben wir noch gut dagegengehalten. Am Ende wurde es eine hohe Niederlage, da einigen Spielern, die sonst keine Stammkräfte sind, Routine und Cleverness fehlen“, konstatierte Wilken, der die Verbandsliga-Elf betreuen wird, bis ein Nachfolger für Dojahn gefunden ist. Den Zeitpunkt, wann der RFC seinen neuen Cheftrainer vorstellt, lässt der kommissarische Klubboss Christian Blanck offen: „Möglich, dass es erst zur neuen Saison was wird.“

Wilken meint: „Es ist eine Umstellung für mich, nun hauptverantwortlich zu sein.“ Wichtiger sind allerdings die Spieler. Einige, so der neue Coach, beschäftige es sicher, dass momentan keine Ruhe in den Verein kommt. „Ich bin aber zuversichtlich, dass wir wieder Konstanz reinbringen werden.“

Zur überraschenden Trennung zwischen Dojahn und dem RFC kam es, weil der frühere Nachwuchsspieler im Sommer wohl zurück zum FC Hansa Rostock wechseln will. Dort könnte er die zweite Mannschaft (U

21) übernehmen, die noch von Gerald Dorbritz betreut wird. Der 67-Jährige hört nach Saisonende auf. Paul Kuring, Leiter von Hansas Nachwuchsleistungszentrum bestätigt Gespräche mit Dojahn.

„Unterschrieben ist aber noch nichts“, betont der 28-Jährige.

Für Dojahn scheint der Wechsel allerdings schon sicher. Seinen plötzlichen Abschied vom RFC begründet er „mit der besseren sportlichen Perspektive“ bei Hansa. Dennoch sei ihm die Entscheidung, jetzt schon zu gehen, nicht leicht gefallen.

SG Aufbau Boizenburg – SV Pastow 0:1 (0:1). Die Gäste haben einen Lauf. Aus den vergangenen vier Partien holten die Rand-Rostocker starke zehn Punkte und entfernten sich aus dem Tabellenkeller. Nach dem ersten Auswärtssieg der Saison beträgt der Vorsprung vor der Abstiegszone acht Zähler.

Pastow-Coach Heiner Bittorf stufte den Erfolg als immens wichtig ein. „Das war ein Sechs-Punkte-Spiel. Wir haben uns nicht viele Chancen herausgespielt, aber den entscheidenden Treffer gemacht“, freute sich der 27-Jährige.

Am Sonnabend steht für die Pastower das Nachholspiel beim 1. FC Neubrandenburg an. „Sollten wir dort auch was Zählbares holen, dürfen wir uns berechtige Hoffnungen auf den Ligaverbleib machen“, sagt Bittorf.

FC Förderkader René Schneider – Einheit Ueckermünde 2:2 (2:0). Die Gastgeber haben ihre 2:0-Pausenführung und damit den Sieg verspielt. Förderkader-Trainer Stephan Malorny (58) ärgerte sich: „Wir haben in der Offensive oft den finalen Pass schlecht zum Tor gebracht. Die zwei Gegentore haben wir uns selbst eingebrockt.“

Mehr Informationen zur Verbandsliga unter: oz-sportbuzzer.de

Statistik

Rostocker FC: Manthey – Brandes, Rosenkranz, Schindel, Botici – Patzenhauer – Richter, Schmidt, Alizzo, Karg – Maletzke

Tore: 1:0, 2:0 Bylicki (28., 32.), 2:1 Richter (45.), 3:1 Riechert (47.), 4:1, 5:1 Bylicki (76., 80.), 6:1 Trzebiatowski (83.), 7:1 Jager (88.)

Schiedsrichter: k. A.

Zuschauer: 100

SV Pastow: Zimmermann – Majohr (84. Hübner), Stroteich, Lindemann (70. Alwardt), Wiek – Afghanyar – Papenthin, Rudlaff, Weinkauf (90. Liedtke), Knaak – Dohse

Tor: 0:1 Rudlaff (45.)

Schiedsrichter: Hannes Kusch (Wismar)

Zuschauer: 130

Förderkader: Lange – Schröder, Winkler, Marten, Jankowski – P. Malorny, Weder, Baaske (60. Pagels) – Dahnke (80. Selig), Kalweit (86. Schunke), Schröpfer

Tore: 1:0, 2.0 P. Malorny (14., 33.), 2:1 Eggert (63.), 2:2 Gehrke (90.+3)

Schiedsrichter: Dietmar Tackmann (Schwerin) Zuschauer: 57

Johannes Weber

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